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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Mein Name ist Benebelt«, Eurer Eccellenza aufzuwartcnBenebettina, wenn'S dem Herrn Vicestatthalter so besser gefällt;aber nicht Bettina. Wir halten viel auf unsere Namen hier untenam Wasser, Eccellenza."

So laßt'S denn gut scyn, würdige Benedetta, ich zweifle auchgar nicht, daß ihr treffliche Christen sepn mögt. Eine Flaschevon Eurem Wein, wenn'S Euch gefällig ist."

Die Wirthin machte in der Dankbarkeit ihres Herzens einentiefen Knir und der triumdhirende Blick, den ste den übrigen Gä-sten zuwarf» mochte als entscheidende Beschwichtigung des Streitesgelten, der bei der Ankunft der beiden Würdenträger im Entstehengewesen war. Er machte der Streitfrage wegen des Weins miteinem Mal ein Ende und brachte die Krittler für immer zum Schwei-gen. Wenn sogar der Vicestatthalter von ihrem Weine trinkenkonnte, wie durfte da noch ein Matrose darüber zu schimpfen wagen?

Mit tausend Freuden, Eccellenza," fuhr Benedetta fort, indemste die Flasche auf den Tisch stellte, nachdem ste zuvor mit eigener,feister Hand Pflaster und Oel abgenommen hatte. Sie hatte sichvon jeher für besondere Veranlassungen ein halbes Dutzend Flaschenreinen, duftenden ToSkanerweineS gehalten, was ste wohl thun konnte,La die halbe Gallone doch nur etwa einen Paolo kostete.Millionen Mal willkommen, Eccellenza. Dieß ist eine Ehre, welcheder 8anta Iklaria. äexli Venti alle hundert Jahre nur einmal zuTheil wird, und auch der Signor Podesta haben bis auf den heu-tigen Tag nur ein einziges Mal Muße gefunden, meine arme Thüredurch dero Gegenwart zu beschatten."

Wir Junggesellen" der Podesta gehörte nämlich so gut,wie der Vicestatthalter diesem Orden anwir Junggesellen dür-fen es nicht wagen, uns öfter in Gesellschaft so munterer Wittwen,wie Ihr, sehen zu lassen, deren Schönheit durch die Jahre eherzu- als abgenommen hat."