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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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fürchten! Sie haben keinen einzigen Kreuzer: nichts als einige Felnkkerr,welche kaum des Verbrennens wcrth sind. Laß sie nur einen Fingergegen uns aufheben und wir wollen ihren östreichischen Polacker indie Bai hinaus bugsiren und vor ihren eigenen Augen niederbren-nen. Der,Irrwisch* zeigt sich jederzeit seines Namens würdig: erist bald hier, bald dort und allemal, ehe seine Feinde etwas vonihm ahnen."

Aber die Feinde haben nun einmal Verdacht gegen ihn undDu kannst nie vorsichtig genug seyn. Wohl ein Dutzend Mal warmein Herz auf dem Punkte, mich zu verrathen, als die Batterienheute Abend Feuer auf euch gaben."

Und haben sie uns etwa ein Leids getha»? sie kosten demGroßherzog zwei Patronen und eben so viele Kugeln, ohne daß sieden Lugger aus seinem Kurse gebracht hätten. Du bist zu sehr ansolche Dinge gewöhnt, Ghita, nm Dich durch etwas Raucch undLärmen beunruhigen zu lasten."

Ich habe zu viele ähnliche Scenen erlebt, Naoul, um nichtzu wissen, daß eine schwerd Kugel, von diesen Höhen abgeschoffen.Deinen kleinen Irrwisch durch und durch gebohrt und Dich auf denGrund des mittelländischen Meeres versenkt hätte!"

O, wir hätten dann immer noch unsere Boote gehabt," ant-wortete Raoul Vvard mit einer Gleichgültigkeit, die keineswegsbloß angenommen war, denn seine sorglose Tollkühnheit zählte eherzu seinen Fehlern, als zu seinen Tugenden;zudem muß eine Kugelerst treffen, ehe^sie Unheil anrichten will, wie man den Fisch zuvorsangen muß, ehe man ihn kochen kann. Doch genug davon,Ghita; von Kugeln und versenkten Schiffen bekomme ich jeden Tagvollauf zu hören und so wollen wir jetzt, da mir dieser gesegneteAugenblick zu Theil geworden, die günstige Gelegenheit nicht übersolchen Gesprächen verlieren!"

Nein, Raoul, ich kann an nichts Anderes denken, und alsoauch von nichts Anderem reden. Denke Dir, es fiele dem Vice-