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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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und uns ein wenig im Englischen aushilst, wenn wir härter, alsgewöhnlich, gedrängt werden: warum sollten wir uns also beleidigtfühlen, wenn uns die guten Leutchen von Porto Ferrajo für da»halten, was wir wirklich sind?"

Nicht von Beleidigung, Raoul, wohl aber von eurer Gefahrist die Nede. Wenn die Sache zur Kenntniß des VicestalthalterSgelangt, wird er die Batterien auf euch feuern lassen und euch,alsFeinde in den Grund bohren,"

Er ganz gewiß nicht, Ghita. Er ist zu sehr für den Kapi-tän Smeet eingenommen, uin so grausam gegen ihn zu verfahren,und dann müßte er noch überdieß alle seine Kanonen anders placi-ren, ehe er demIrrwisch" auf seinem jetzigen Ankerplätze einLeid anlhun könnte. Ich lasse meinen kleinen Lugger niemals indem Bereiche des Feindes. Schau nur dorthin, Ghita, Dn kannstihn aus jener Lücke zwischen den Häusern hervorblicken sehen siehstDu den dunkeln Punkt in der Bai da draußen? Nun, dannwirst D» auch erkennen, daß keine Kanone in ganz Porto Ferrajoim Stande ist, ihn zu erschrecken, viel weniger ihm etwas anzuhaben."

Ich kenne seinen Standpunkt, Raoul, und begriff recht wohl,warum Du auf jener Stelle Anker warfst. Ich kannte Dich oderglaubte Dich wenigstens vom ersten Augenblicke an zu kennen, daDu uns ganz zu Gesicht kamst. So lange Du außen bliebst, fühlteich keine Angst darüber, daß ich einen so langjährigen Freund vormir sah ja ich will sogar noch weiter gehen und Dir bekennen,daß ich mich darüber freute, denn mir schien. Du zögest so nahean der Insel vorüber, um der, welche Du daselbst zurückgelaffen,zu beweisen, daß Du ihrer nicht vergessen hättest als Du abergar in die Bai hereinkamst, da mußte ich Dich wohl für wahn-sinnig halten!"

Ja, wahnsinnig wäre ich noch geworden, thenerste Ghita,wenn ich noch länger hätte leben müssen, ohne Dich gesehen zuhaben. Wie! vor diesen erbärmlichen Insulanern sollte ich mich