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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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wie es schien, was er zunächst thun sollte. Kaum war er übrigen«auf den freien Platz gelangt, als eine weibliche Gestalt, dicht ineinen Mantel eingehüllt, nahe an ihm vorbeistrcifte und ihm ängst-lich ins Gesicht schaute. Ihre Bewegungen waren zu rasch undunerwartet, als daß er einen Blick von ihr hätte erhaschen können;er sah nur, wie sie ihren Weg längs der Höhe fortsetzte, bis sieden am meisten von Spaziergängern besuchten Raum hinter sichhatte, und folgte ihr nach, bis sie endlich stehen blieb.

Ghita!" sprach der junge Mann im Tone des Entzückens,als er dem weiblichen Wesen so nahe gekommen war, daß er einAntlitz, eine Gestalt erkennen konnte, die sie nicht länger zu ver-bergen strebtedas nenne ich in der That ein großes Glück;es erspart mir manche schwere Mühe. Tausend Dank, theuersteGhita, für diese große Güte. Ich hätte Dir, wie mir selbst,mancherlei Unannehmlichkeiten zuziehen können, wenn ich Deine Woh-nung hätte aufsuchen müssen."

Eben aus diesem Grunde, Raoul, habeich, um Dich.zu treffen,Wohl viel mehr gewagt, als meinem Geschlechte eigentlich ziemenmag. In diesem klatschhaften Städtchen sind gerade jetzt tausendAugen auf Deinen Lugger gerichtet und sie werden sich ganz gewiß auchnach seinem Kapitän kehren, sobald einmal dessen Landung bekanntist. Ich fürchte, Du weißt nicht, wofür man Dich und Dein« Leutein diesem Augenblicke hält?"

Man wird uns hoffentlich nichts Unehrenhaftes zutrauen,theure Ghita, und wäre eS auch nur, um Deine Freunde nicht inSchande zu bringen?"

Viele halten euch für Franzosen, und behaupten laut, dieenglische Flagge sey nur als Trugmittel von euch aufgezogen worden."

Nun, wenn das Alles ist den Schimpf müssen wir ertra»gen," gab Raoul Vvard lachend zur Antwort.Das sind wirja auch in der That, bis auf einen einzigen Mann der ist einAmerikaner, ein trefflicher Bursche, der uns brittische Patente ausstelltDer Irrwisch. 4