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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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selbe sey schwarz und so vice versa. Beide Theile behaupten, ihrVaterland über Alles zu lieben, dabei aber bekriegt die eine Par-thic, welche von der Macht ausgeschlossen ist, die andere so lange,bis die Gcwaltwieder in ihre eigenen Hände fällt. Das hat soviele Aehnlichkeit mit der Art, wie Giorgio Grondi gegen michverfährt, daß ich fast darauf schwören möchte, Signore, er habezu dieser nämlichen OgxosiHono gehört. Ich habe noch nie einDing gebilligt, das er nicht verdammt, oder eine Sache verdammt,die er nicht gebilligt hätte. Das ist doch gar zu arg, nicht wahr,Signor Capitano?"

Ich fürchte, der Vicestatthalter kennt uns besser, als wir unsselber; es liegt zu viel Wahrheit in seiner Schilderung unserer po-litischen Zustände. Jetzt aber, Signore" hier stand er vomStuhle aufbitte ich um die Erlaubnis,, mir eure Stadt bese-hen und nach meinem Schiffe zurückkehren zu dürfen. Die Nachtist angebrochen und auf meinem Schiffe muß die Mannszucht immerwohl gehandhabt werden.

Andrea Barrofaldi hatte den Vorrath seiner gelehrten Kennt-nisse so ziemlich erschöpft und machte deshalb keine Einwendung.Der Fremde verabschiedete sich unter verbindlichen Danksagungenund überließ es den beiden Würdeträgern, sich, so lange die Flaschenoch reichte, über seinen Charakter und seine Erscheinung mit allerMnße zu besprechen.