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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Antheil nehmen konnte, überdrüssig zu werden anfing, dem Vice-statthalter mit einer sehr gelegenen Bemerkung ins Wort.

Signor Barrofaldi," sprach er,geht doch lieber zu dem Luggerüber. Alle unsere Verdachtsgründe kamen ja doch von TommasoTonti, dessen Argwohn zuerst über der Tackelage von Signor Smees'Schiffe erwachte. Wenn er sich über den Lugger verantwortenkann, was brauchen wir uns dann weiter um dieses liirx, bur§und borx zu scheeren?"

Der Vicestatthalter hatte nichts dagegen, wenn er mit Ehrenaus diesen Sprachschwierigkeiten herauskommen sonnte und machte,seinem Freunde zulächelnd, eine höflich bejahende Verbeugung.Dann besann er sich einen Augenblick auf einen neuen Plan, wieer zu seinem Ziele gelangen wollte, und fuhr dann in seinem Ver-höre weiter fort.

Mein Nachbar Vito Viti hat Recht," bemerkte er,und sowollen wir denn zu dem Lugger übergehen. Tommaso Tonti istein erfahrener Seemann und der älteste Lootse auf Elba. Er be-hauptet, ein Lugger sey ein bei den Franzosen sehr gebräuchlichesFahrzeug, das aber, so weit seine Erfahrung reiche, bei denEngländern niemals getroffen werde."

Darin wenigstens ist Tommaso Tonte kein Seemann. Manfindet sogar viele Lugger bei den Engländern, wenn sie auch beiden Franzosen noch häufiger getroffen werden. Ich habe dem Sig-nor Viti bereits zu verstehen gegeben, daß es eine Insel, NamensGuernsey giebt, welche früher den Franzosen gehörte, nun aberunter der englischen Herrschaft steht, wodurch also die angeführtenErscheinungen genugsam erklärt sind. Wir sind Bewohner vonGuernsey der Lugger stammt von Guernsey und so habenwir auch ohne Zweifel den Typus unserer Insel, d. h. wir sindnoch halb französisch."

Das ändert die Sache vollkommen. Was der Signor Capi-tano über die Insel, ihre Gebräuche und ihren Ursprung gesagt