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W dießmal ganz anders klang, als es das erste Mal bei der Beant-wortung des Anrufs ausgesprochen worden war.
„Der Ving-y-Ving ," wiederholte Signor Barrofaldi undschrieb den Namen mit einer Geläufigkeit, welche bewies, daß er ihnnicht zum ersten Mal vernommen hatte. — „Der Ving-p-Ving;das ist ein poetischer Name, Signor Capitano; darf ich mir wohlerlauben, zu fragen, was er bedeutet?"
,,/Ua o ala auf Italienisch, Mister Nicestatihalter. Wennein Fahrzeug, wie das meine, auf jeder Seite ein Segel aufgehißthat, so daß es einem Vogel ähnlich steht, so sagen wir in Eng-land, cS segle Ving-and-Ving."
Andrea Barrofaldi schwieg fast eine Minute lang und schiennachzusinnen. Während dieser Pause bedachte er bei sich selbst, wiees doch eigentlich höchst unwahrscheinlich sep, daß ein Anderer alsein wirklicher Engländer darauf Verfällen könne, seinem Schiffeinen so durchaus Provinciellen Namen zu geben; eS erging ihmdabei wie so manchem anderen Neuling in einem besonderen Zweigedes Wissens, der sich durch die Schärfe seiner Kritik am häufigstenselbst betrügt.
Flüsternd theilte er hierauf diese Vermuthung seinem FreundeVito Viti mit, wobei der Wunsch, seine eigene Gewandtheit insolchen Dingen vor dem Nachbar zur Schau zu stellen, eben nichtam wenigsten zu jener Ueberzeugung beitragen mochte. Dem Po-dest« war übrigens diese seine Unterscheidung seines Vorgesetztennicht so ganz klar, doch wagte er in seiner untergeordneten Stel-lung keine Einwendung dagegen.
„Signor Capitano," begann Andrea Barrofaldi von Neuem,„seit wann habt ihr Engländer die Tackelage der Lugger bei eucheingeführt? Für ein so mächtiges Seevolk ist dieß, wie man mirsagt, ein höchst ungewöhnliches Fahrzeug."
„Pah! ich sehe schon, wie die Sachen stehen, Signore Vice-statthalter — Ihr vermnthet hinter mir einen Franzmann oder