37
Spanier oder irgend etwas Anderes, als ich Euch angegeben. Wasübrigens dieses betrifft, so könnt Ihr Euch vollkommen darüberberuhigen und dürft meinen Worten volle» Glauben schenken. MeinName ist Kapitän Jaques Smeet; mein Schiff ist der Ving-and-Ving und ich stehe in Diensten des Königs von England."
„So ist Euer Fahrzeug ein königliches Schiff? — oder segeltes etwa in der Eigenschaft eines Kapers?"
„Sehe ich etwa einem Kaper ähnlich, Signore?" fragte Ka-pitän Smeet mit beleidigter Miene; „ich habe allen Grund, michdurch eine so unwürdige Zumuthung höchst beleidigt zu fühlen!"
„Verzeihung, Signore Capitano SmeeS — Ihr müßt aberwohl selbst einsehen, daß in so unruhigen Zeiten, wie die, in denenwir jetzt leben, unser Amt auf dieser »«beschützten Insel höchstschwierig ist. Es wurde mir von dem erfahrensten Lovtsen unseresHafens die Behauptung hinterbracht, Euer Schiff habe nicht soganz das Aussehen eines englischen Fahrzeugs, es zeige vielmehrziemliche Ähnlichkeit mit einem französischen Kaper; so legt mirdemnach eine kluge Vorsicht die Pflicht auf, mich erst von Eurerwahren Herkunft zu überzeugen. Sind wir einmal hierüber im Rei-nen, so werden alle Bewohner von Elba mit einander wetteifern,Euch zu beweisen, wie sehr wir unsere erlauchten Verbündeten achtenund verehren."
„Dieß ist so vernünftig und so ganz in der Art, wie ich esselbst mache, wenn ich einem Fremden aus der See begegne, daßnur ein Spitzbube noch etwas dagegen einwenden würde," rief derKapitän und machte eine höchst freimüthige, einladende Bewegungmit den Armen. „Verfolgt nur ganz Euren eigenen Kurs, SignorVicestatthalter und sucht alle Eure Zweifel zu zerstreuen, ganz wiees Euch beliebt. — Wie wollt Ihr dieß aber anfangcn? —wollt Ihr selbst an Bord des Ving-and-Ving kommen und Euchin eigener Person Umsehen? — Ihr könntet auch diesen würdigenBeamten dahin senden — oder soll ich Euch mein Patent vorwei-