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wir auch in den Bereinigten Stanten, wo die Gesetze sich der Rechteund Interessen der gelehrten Stände so wenig annehmen, daßsie dieselben sogar bei der Ausübung ihres Berufes allerhand lästigenAbgaben unterwerfen, von denen sich eine andere christliche Nationkaum etwas träumen läßt — so manche hochtrabenden Ansprücheauf den Ruhm einer solchen Bildung vernehmen, trotzdem, daßdas System der Belohnungen und Strafen,^ das all-gemein vorherrscht, vor Allem verlangt, daß derjenige, der dessenWvhlthaten genießt, zuerst allerhand närrische Proben oblegen soll,um seine Tauglichkeit für ein Amt zu beweisen.
Andrea Barrvfaldi hatte keinen ähnlichen politischen Purzel-baum gemacht und war demgemäß sogar ohne die schönklingendePhrase — „er habe nie darnach verlangt" — zu seinem Amtegekommen. Er hatte seinen jetzigen Posten erhalten, ohne daß in dentoskanischen Journalen eine Sylbe davon erwähnt worden wäre,„wie er gegründete Zweifel in sich hege, ob er denselben auch an-nehmcn dürfe;" man ging dabei so offen und einfach zu Werke,wie dies immer der Fall sehn wird, wenn Ehrlichkeit und
» ES wird in den amerikanischen Journalen so Vieles über den Schutzgesprochen, welchen daS Publikum den Wissenschaften angedciben lasse —einen Schutz, der sich so ziemlich darauf beschränkt, daß der Leser solche Werkekauft, die er gerade nöthig bat, diejenigen dagegen, deren er nicht bedarf, un.beachtet liegen läßt — daß man dadurch »uwillkührlich an die Anekdote jenerkreolischen Pflanzerin erinnert wird, welche einst im Kreise ihrer Freunde ihreAnsichten über die Behandlung der Neger preisgab. „Wenn man mit Negernfertig werden will," meinte sie, „so muß man nach einem gewissen Systemeverfahren. Ich habe ein solches System; eS besteht im richtigen Belohnenund Strafen. ,liloo amio,° begann sie dann, an ihre Neger sich wendend,um ihren Freunden die Wirkung ihres Systems deutlich zu machen, ,mes ->mis,morgen wird wohl daS Zuckerrohr reif sehn, und da müßt ihr tüchtig arbeiten.Ihr kennt mich — ihr kennt mein System — es ist das System der Beloh-nung und Strafe. Wollt ihr nicht arbeiten, so werdet ihr gepeitscht —das ist die Strafe;, wen» ihr aber sehr fleißig, — wohl verstanden, sehrfleißig arbeitet, dann werdet ihr nicht gepeitscht — das ist dieBelohnung