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schrecklich wilden Blicken um sich, daß die allgemeine Aufmerksam-keit augenblicklich auf ihre Bewegungen gerichtet war.
„Die Zeit ist gekommen und weder Furcht noch Scham sollenlänger meine Zunge binden," sagte sie. „Der Mille der Vorsehungspricht zu deutlich bei dieser Versammlung um das Todtenbette meinesKindes, als daß ich ihn länger unbeachtet lassen könnte. — MajorLincoln, in diesem geschlagenen, hülflosen Kinde sehen Sie einen,der Ihr Blut theilt, wenn er auch stets Ihrem eigenen Glückefremd geblieben — Job ist Ihr Bruder!"
„Der Gram hat sie wahnsinnig gemacht!" rief Cäcilie: —„sie weiß nicht, was sie spricht."
„Hört!" fuhr Abigail fort: „ein schrecklicher Zeuge, vom
Himmel hernieder gesandt, spricht und zeugt, daß ich keine Lügerede. Das Geheimniß meines Vergehens ist jenem Manne dortbekannt, während ich es in der Liebe eines einzigen Wesens be-graben glaubte, das mir Alles verdankte."
„Weib!" sagte Lionel, „während Du mich zu betrügen suchst,betrügst Du Dich selbst. Wenn auch eine Stimme vom HimmelDeine verdammenöwürdige Geschichte für wahr erklärte, dennochwürde ich läugnen, daß dieses schmutzige, elende Wesen das Kindmeiner reizenden Mutter seyn könne."
„Schmutzig und elend , wie Sie ihn sehen, ist er die Fruchteines Wesens, das nicht weniger schön, obwohl viel weniger glücklichwar, als Deine eigene hochgerühmte Mutter, Du stolzes Kind desGlücks! Rufe den Himmel an, so lange Du willst, und lästere ihnmit Deiner stolzen Zunge, — jener ist nichts destoweniger DeinBruder und der früher Geborene."
„Es ist wahr — es ist wahr — es ist die feierlichste Wahr-heit!" wiederholte der betagte Fremde.
„Es kann nicht seyn!" rief Cäcilie: — „Lincoln, glaube ihnennicht: sie widersprechen sich selbst."
„In Deinem eigenen Munde will ich Gründe finden, Dich