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ölte Mann mit einem höflichen Anstande, der durch seine grobe,nachlässige Kleidung noch auffallender gemacht wurde.
„Dieß ist kein Platz für die Nichte eines englischen PairS,"sagte er; „ich bin lange in diesem kriegerischen Dorfe zu Haus ge-wesen und will Sie in eine Wohnung führen, die mehr für IhrGeschlecht und Ihren Stand paßt."
Eine» Augenblick lang zögerte Cäcilie, — als sie aber dieVerwunderten Gesichter um sich her und die auffallende Neugierdebemerkte, womit Alle lm Zimmer» ihre verschiedenen Geschäfte ein-stellten, um auf jede Sylbe zu horchen, nahm sie schüchtern seinedargebotene Hand an und ließ sich von ihm in tiefem Schweigennicht nur aus dem Zimmer, sondern .auch aus dem Hause führen.Die Thüre, durch welche sie das Gebäude verließen, lag der, durch-weiche sie eingctreten war, gerade gegenüber, und als sie sich imFreien befanden, standen sie in einer anderen Straße und eine kurzeStrecke von dem schon erwähnten lärmenden Hansen entfernt.
„Ich habe zwei Begleiter hinter mir gelassen," sagte sie —„ohne welche es mir »»möglich ist, weiter zn gehen."
„Da sie durch Bewaffnete bewacht sind, haben Sie keineWahl, als Jener Gefangenschaft zu theiten oder sich der vorüber-gehenden Trennung zu unterwerfen," erwiederte der Andere ruhig.„Sollten seine Wächter den Charakter Dessen entdecken, der Siehiehcr führte, so wäre sein Schicksal gewiß!"
„Seinen Charakter!" wiederholte Cäcilie, während sie aber-mals vor der Berührung des alten Mannes znrückschrack.
„Allerdings, meine Worte sind deutlich! Ich sagte, seinenCharakter. Ist er nicht der tödtliche, hartnäckige Feind der Frei-heit? Und halten Sie diese unsere Landsleute für so dumm, daßsie einen seines Gleichen frei sogar in ihrem Lager umhergehcnließen? — Nein, nein," murmelte er mit leisem, aber triumphiren-dem Lachen; „wie ein Narr hat er sein Schicksal herausgefordertund wie einem Hund soll'S ihm zuTheil werde»! Laßt uns weiter