„Da Bewegung uns gerade jetzt versagt ist, so kann ich als ein-ziges Mittel, um zu verhindern, daß mein Wein auf seiner Hefenicht einschlafe, nur den einen Rath geben — ihn wacker zu trinken."
„Ueberdem sind wir van einem Besuche Mr. Washingtonsund seiner durstigen Begleiter bedroht, die uns wohl jeder weiterenMühe in der Sache überheben wurden, wenn wir selbst uns nichteifrig zeigen. In einem solchen Dilemma wird Mr. Graves nichtzaudern, mir mit einem Glase Bescheid zu thun, und wär's auchnur, um den Rebellen einen Streich zu spielen!" setzte Bourgoynemit einer höflichen Verbeugung gegen den halbbeleidigten See-mann hinzu.
„Ja, ja, ich würde noch viel Unangenehmeres thun, um denSchurken ihren Raub abzujagen," antwortete der besänftigte Ad-miral und nickte gntmüthig mit dem Kopfe, ehe er seinen Tummlerhinunterstürzte. — „Wenn irgend einmal wirkliche Gefahr einträte,daß sülch ein flüchtiger Ambra wie dieser verloren gehen könnte, sowäre es wohl am Besten, ihn an den Bord meines Schiffes zuschicken: ich wollte ihn cinhissen und ihm ein Nest auffinden, undmüßte ich meine eigene Cajüte mit ihm theilen. Ich denke, ichbefehlige eine Feste, welche weder Uankee noch Franzose »nd ebenso wenig ein Don zu belagern lüstern seyn wird."
Die Officiere rund um ihn zeigten außerordentlich ernsteMienen und wechselten höchst bedeutungsvolle Blicke; doch bliebenalle still, als wäre der gemeinsame Gegenstand ihrer Betrachtun-gen zu zart, um laut in solcher Gegenwart ausgesprochen zuwerden. Zuletzt bemerkte der Zweite im Kommando, der nochimmer die Kälte seines Oberen fühlte, und während des gleich-gültigen Gesprächs bis jetzt geschwiegen hatte, — mit rem Ernstund dem Rückhalte eines Mannes, der eines Willkomms nichtgewiß ist: —
„Unsere Feinde werden kühner, je weiter die Jahreszeit ver-rückt, und cs ist kein Zweifel, daß sie uns im kommenden Sommer