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vermöge jener sympathetischen Kette, welche ihn mit Agnesens Stim-mung verknüpfte, einige Rührung, die mit der Scene überhaupt im Ein-klang stand. Die Leichenfeier der Tvdten war, wie ihr Charakter imLeben gewesen, kalt, förmlich und gekünstelt. Der Küster hattekaum mit seinen Gehülfen den Stein, der den Eingang zur Gruftbedeckte, wieder zurecht gelegt, als ein Haufe älterer Männer, welchesich zumal vvn dem Orte entfernten, das Beispiel zum Aufbruchgab. Während sie über die Gräber und über den gefrorenenBoden des Kirchhofs hinschritten, unterhielten sie sich gleichgültigvvn dem Vermögen und dem Alter der Frau, von der sie nun fürimmer Abschied genommen hatten. Der Fluch der Selbstsucht schienselbst die Warnung heimzusuchen, die ein so plötzliches Ende Solchenhätte gewähren können, welche vergaßen, daß sie selbst am Randedes Grabes wankten. Sie sprachen von der Verstorbenen als einerPerson, welche die milden Gefühls unserer Natur zu wecken unterlassenhabe; Einige stellten auch Muthmaßungen darüber an, wie sie wohlüber ihr zeitliches Vermögen verfügt haben möchte, doch dachte Keinerdaran, sie deswegen zu bedauern, daß sie es nicht selbst habe längergenießen können. Von diesem Thema kamen sie bald auf sich selbstzu sprechen und die ganze Gesellschaft verließ den Kirchhof, indemEiner den Andern über die Verwüstungen der Zeit verspottete, undJeder bemüht war, den elastischen Schritt der Jugend anzunehmen,nicht allein um vor seinen Gefährten die Verheerungen des Alterszu verbergen, sondern sogar mit dem eitlen Wunsche, den Kunstgriffbis zur eigenen Selbsttäuschung auszndehnen.
Als sich die Acltcsten der Gesellschaft entfernten, zögerten dieklebrigen nicht, ihnen zu folgen und in wenigen Minuten fandPolwarth vvn allen Denen, welche den Leichnam geleitet hatten,nur noch sich selbst mit zwei andern Personen vor dem Grabeversammelt. Der Kapitän, der keine geringe Zeit und Mühe auf-gewendet hatte, um den Anstand, wie er dem nahen Freund derFamilie der Verstorbenen geziemte, zu wahren, blieb noch eine