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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Lionel schauderte vor Entsetzen, als er die erzwungenen, ab-gebrochenen Laute ihrer Stimme hörte, während sie also die sehn-süchtigen Wünsche ihres Herzens aussprach. Er wandte sich aber-mals weg von dem Anblick und begrub einen Augenblick das Ge-sicht in beide Hände, als wollte er die Welt und ihre Nichtswür-digkeit zumal vor seinen Augen verschließen.

Meine Großmutter! blicken Sie nicht so wild auf uns!"fuhr die beklommene Cäcilie fortnoch können Sie Stunden,ja Tage vor sich haben." Sie schwieg einen Augenblick, um demunstäten, hoffnungslosen Blick eines Auges zu folgen, das ver-zweifelnd an den Gegenständen im Zimmer hinglitt; dann, mitmilder Zuversicht ans ihre eigene Reinheit ihr Antlitz mit bei-den Händen bedeckend, rief sie in ihrem schweren Kamps:

Mutter meiner Mutter! Wollte Gott, ich könnte für Dichsterben!"

Sterben!" wiederholte dieselbe mißtönende Stimme, wie zuvor,aus einer Kehle, die bereits bei der beschleunigten Annäherung desTodes zu röcheln anfingwer wird sterben mitten unter denFestlichkeiten einer Hochzeit? Weg verlaß mich! - AufDein Zimmer und auf Deine Knie, wenn Du willst aber ver-laß mich!"

Sie folgte mit einem Blicke bitteren Haffes CäcilienS entschwin-dender Gestalt, welche in der mitleidigen, frommen Abficht, ihrerGroßmutter Befehle buchstäblich zu vollziehen, gehorchte; dannfuhr die Sterbende fort:

Das Mädchen ist der Aufgabe nicht gewachsen, die ich ihrauferlegte. Alle von meinem Geschlecht sind schwach gewesen,außer ich meine Tochter meines Gemahls Nichte-"

Was willst Du mit dieser Nichte?" begann hier Ralphsfurchtbare Grabesstimme, das krankhafte Umherirrcn ihrer Seeleunterbrechenddieses Weib Deines Neffen die Mutter dieses