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„Komm', Lincoln," sagte seine liebliche Gefährtin und erhobsich bei der Einladung, „wir sind egoistisch gewesen, da wir ver-gaßen, welch' innigen Antheil meine Großmutter an unserem Glückenimmt. Wir hätten diese Pflicht erfüllen sollen, ohne ihre Mah-nung zu erwarten."
Ohne eine andere Antwort, als einen zärtlichen Druck derHand, nahm Lionel ihren Arm und folgte Agnes in die kleine Halle,welche nach dem oberen Theil deS Hauses führte.
„Sie wissen den Weg, Major Lincoln," mit diesen Wortenbeurlaubte sich Miß Danforth; „und wenn auch nicht, so kannMylady Braut ihn recht gut zeigen. Ich muß gehen und einenweltlichen Blick auf das kleine Mahl werfen, welches ich anordnete,das aber, wie ich fürchte, nur weggeworfene Mühe seyn wird, daKapitän Polwarth verschmäht hat, uns seine Geschicklichkeit beiTische zu zeigen. Wahrhaftig, Major Lincoln, ich wundere mich,wie ein Mann von so viel Masse, wie ihr Freund, sich durch einenSchatten den Magen konnte verderben lassen?"
Cäcilie sogar lächelte über die Laune ihrer Cousine und zwarin jenen süßen, weiblichen Tonen, welche Andere so leicht anstecken:doch der ängstliche Ausdruck, der sich auf ihres Gatten Stirnesammelte, verscheuchte ihre Fröhlichkeit wieder.
„Gehen wir hinauf, Lincoln," sagte sie augenblicklich, „undüberlassen wir die tolle Agnes ihren Haushaltungssorgen und ihrerThorheit."
„Ja, geht nur," rief die Andere und wandte sich nach demSpeisezimmer — „Essen und Trinken ist nicht ätherisch genug fürEure hohe Glückseligkeit; hätte ich doch nur ein Gastmahl, dassolcher senlimalen Genüsse würdig wäre! Laß' sehen — Thau-tropfcn und Liebesthränen, in gleichen Quantitäten, versüßt vonAmors Lächeln, nebst einem Gerichte Seufzer, im Mondscheinausgcstoße», als piguante Würze, wie Polwarth sagen würde, daswürde so Etwas nach Eurem Geschmack abgeben. Die Thautropfen