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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Ich weiß nicht. Ich kann nicht denke» ich habe keineGedanken. Altes ist ja möglich vor Ihm, dessen Wille Gesetz istund dessen leisester Wunsch das Weltall erschüttert. Es war einSchatten ein schwarzer, sprechender ein schrecklicher Schatten;aber wer kann sagen, wo das wirkliche Wesen war?"

Fast möchte ich antworten, Liebe es war, wie das Phantomselbst, nur in Deiner eigenen aufgeregten Phantasie vorhanden.Aber erwecke Deine schlummernden Kräfte, Cäcilie, und bedenke,wie leicht es geschehen konnte, daß ein neugieriger Müßiggängerder Garnison meine Schritte bewachte und sich in der Kapelle ver-steckte; vielleicht um einen böswilligen Possen zu spielen vielleichtauch ohne alle Absicht."

Er wählte einen feierlichen Augenblick, um seine Possen zutreiben!"

Vielleicht war's Einer, der gerade genug Verstand hatte,um seinem thörichten Betrüge einen theatralischen Effekt zu geben.Aber sollen wir durch einen so elenden Anschlag um unser Glückbetrogen werden; oder sollen wir unglücklich sehn, weil es in Bostonnicht an einem Narren fehlte?"

Ich mag wohl schwach und thöricht, ja selbst nnreligiös seynin meinem Schrecken, Lincoln," antwortete sie endlich, indem siedie besänftigten Blicke nach seinem ängstlichen Antlitze emporschlugund zu lächeln versuchte;aber solch ein Ereigniß greift ein Weibgerade an dem Punkte an, wo sic am empfindlichsten ist. Duweißst, daß ich jetzt gegen Dich keinen Rückhalt mehr haben kann.Die Ehe ist bei uns das Band, das ,alle Segnungen in Einezusammenknüpfck; aber ist es nicht schrecklich in dem Augenblick,wo das Herz seiner eigenen Sicherheit voll ist, solche geheimniß-Vollen Vorzeichen zu schauen, die, mögen sie nun wahr seyn odernicht, auf die Aufforderung der Kirche antworten?"

Und doch ist dieses Band für uns deßwegen um nichts wenigerwichtig und ebenso fest und theuer, wie immer, meine einzige Cäcilie.