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mit dem Profil unseres Großvaters, des schwarzen Sir Lionel,wie man ihn nannte, des Vorgängers Deines Vaters in der Herr-schaft über die Baronie — zu entdecken glaubte?"
„Es war leicht, in einem solchen Augenblick und unter solchenUmständen alles Mögliche sich zu denken. Verdüstere nicht dasGlück unserer Vermählung durch diese finsteren Phantasien."
„Bin ich finster oder abergläubisch ans Gewohnheit, Lincoln?
— Aber es kam in einem Augenblick und in einer Gestalt, daßich mehr als Weib seyn müßte, um bei seinem fürchterlichen Auf-treten nicht zn erschrecken."
„Was fürchtest du denn aber, Cäcilie? Sind wir nicht ver-mählt; gesetzlich, feierlich verbunden?" — Die Braut schauderte;doch als er bemerkte, daß sie nicht antworten wollte oder vielleichtnicht konnte, fuhr er fort: „und geht es nicht über die Gewalteines Menschen, uns zu trennen — und geschah es nicht mit derZustimmung, ja mit dem ernstlichen Wunsche, dem Befehle sogardes einzigen Wesens, welches ein Recht haben kann, in dieser Sacheeinen Wunsch zu äußern oder eine Meinung zn haben?"
„Ich glaube — so ist'S — ich denke, es ist alles, wie Dusagst," antwortete Cäcilie, indem sie noch mit wirrem Blicke umsich schaute, der den Geliebten in tiefen Schrecken versetzte; „ja
— wir sind allerdings vermählt; und v! wie inbrünstig flehe ichzu Ihm, der alle Dinge fleht und lenkt, daß unsere Verbindungeine gesegnete seyn möge! aber — — "
„Was aber, meine Cäcilie? willst Du Dich durch ein Nichts
— einen Schatten — also erschrecken lassen?"
„Es war ein Schatten, wie Du sagst, Lincoln; aber wo wardie Substanz?"
„Cäcilie, meine gefühlvolle, meine gute, meine fromme Cäcilie,warum nur sind Deine Sinne in dieser unbegreiflichen Spannungbefangen? Befrage Deine eigene treffliche Vernunft: kann da wohlein Schatten seyn, wo Nichts dem Lichte entgegentritt?"