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* der Segen gesprochen wurde, war nicht ein Laut, auch nicht das
leiseste Wispern in der ganzen Gruppe zu vernehmen. Schwei-gend entfernten sich Alle vom Altar und schickten sich an, den Ortzu verlassen. Cäcilie stand geduldig: sie ließ Lionel ihre Gestaltin die Falten ihres Mantels einhüllen, und statt daß sie ihm sonstihren Dank für seine Sorgfalt zugelächelt hätte, erhob sie bloßdie angstvollen Blicke nach der Decke, mit einem Ausdruck, dernicht mißverstanden werden konnte. Selbst Polwarth war stumm,und Agnes vergaß ihre Glückwünsche und all' jene Ergießungen,von denen ihr Herz so eben noch so voll gewesen war.
Der Geistliche murmelte, in Betreff der Kerzen und des Feuers,einige Worte der Vorsicht zu Job, und folgte der sich entfernen-den Gruppe mit einer Schnelligkeit, die er der späten Stunde zu-schreiben wollte; dennoch hatte er trotz seines eingebildeten Muthesdie Sicherheit des Gebäudes gänzlich unbeachtet gelassen, da dieKapelle dem alleinigen Besitze des karg ansgestatteten aber uner-schrockenen Sohnes von Abigail Prap überantwortet blieb.
Drcinndzw einzigstes Kapitel.
O richte nicht, denn wir sind Sünder alte:
Schließ' ihm das Auge, ziel,' den Vorhang zu;
Und überlass uns alle der Betrachtung.
König Heinrich VI.
Das Brautgefolge stieg schweigend und gedankenvoll in daskleine Fuhrwerk; nur Pvlwarth's Stimme wurde gehört, währender leise dem Diener einige kurze Befehle ertheilte. Dr. Liturgynäherte sich und brachte seine Glückwünsche dar, worauf derSchlitten so rasch von dem Gebäude sich entfernte, wie wenn dasPferd die geheime Unbehaglichkeit der Gesellschaft getheilt hätte.Die Schritte des Geistlichen, wenn auch weniger rasch, waren doch