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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Gebärde zurück; ein ausgestreckter Arm wurde sichtbar, der sichüber die Wölbung der Decke und an den Wänden hinab dehnte,als ob er seine Opfer erfassen wollte.

So Jemand gerechten Grund wüßte, warum sie nicht gesetz-lich verbunden werden könnten, der trete auf und spreche, oder ent-halte sich fürder jeder weiteren Einsprache" wiederbolte derPriester mit stärkerer Stimme, als ob er mit seiner Aufforderungdas ganze Wellall vorladeu wollte.

Und abermals erhob sich der Schatten und zeigte dießmal diegewaltigen Umrisse eines menschlichen Antlitzes, welchem die Phan-tasie in solchem Augenblick leicht Ausdruck und Leben verleihenkonnte. Seine Züge schienen in heftigem Kampfe zu arbeiten;die Lippen bewegten sich, als ob das luftige Wesen zn überirdischenOhren spräche. Zunächst kamen zwei Arme und erhoben sich mitgefalteten Händen über der emporstarrenden Gruppe, als ob sieihren Segen über sie spenden wollten und mit einem Male warAlles verschwunden, die Decke erhielt wieder ihr eigenthüm-liches düsteres Weiß und die Halle blieb still, gleich den Gräbern,welche sie umringten.

Noch einmal sprach der aufgeregte Priester seine Aufforderungund noch einmal war jedes Auge wie durch einen geheimen Impulsnach jener Stelle hingezogeu, wo die Gestalt, vielleicht ohne dieSubstanz eines Menschen zu weilen schien. Doch der Schattenward nicht mehr gesehen. Nachdem Dr. Litnrgh einige Augen-blicke vergeblich gewartet hatte, fuhr er in seiner Handlung weiterfort, ohne daß eine weitere Unterbrechung bis zu dem Ende derCeremonie erfolgte; doch war in der Stimme des Geistlichen einwachsendes Zittern sehr deutlich zn bemerken.

Cäcilie sprach ihr Gelübde und schwur ihren Eid mit tiefbewegter Stimme, während Lionel, der auf irgend ein besonderesUnglück gefaßt war, sich bis zu Ende der Handlung in einererzwungenen Ruhe behauptete. So wurden sie vermählt; und als