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mich nehmen," sagte Lionel; „die Asche muß noch in den Oefenglühen und wir haben ja noch eine Stunde vor uns."
Der Mann der Kirche war viel zu gewissenhaft, um das Goldzurückzubehalten, ohne vollen Anspruch auf seinen Besitz erlangtzu haben, und hatte sich schon längst zur Nachgiebigkeit entschlossen,so sehr auch insgeheim sein Fleisch sich dagegen sträubte; so warihr Plan denn bald vollendet und Lionel beurlaubte sich, nachdemer zuvor noch den Kirchenschlüssel zur Hand genommen hatte.
Als Major Lincoln wieder auf die Straße kam, ging er eineStrecke weit geradeaus in der Richtung der Kapelle; er blickteängstlich aus den verlassenen Gaffen umher, ob er nicht etwa einenunbeschäftigte» Soldaten entdecken könnte, der die Verrichtungendes abwesenden Küsters besorgen sollte. Er ging ziemlich langevergebens, denn Alles, was Leben hatte, schien in die Häusereingeschloffen, selbst die Zahl der Lichter an den Fenstern begannans eine Art sich zu vermindern, woraus man sehen konnte, daßdie Stunde der Ruhe gekommen war. Am Eingang nach demDock-Square hielt er still, ungewiß, wo er sich nach Beistand Um-sehen sollte — da entdeckte er endlich die Gestalt eines Menschen,der an den Thurmwändcn des alten schon oft erwähnten Waaren-hauses hinkroch. Ohne einen Augenblick zu zögern, näherte ersich dem Orte, wo er die Gestalt bemerkte; diese rührte sich nichtvon der Stelle, und gab auch sonst kein Zeichen von sich, als obsie seine Nähe beachte. Trotz des trüben Mondlichtes war esdoch so hell, daß ihm der hohe Grad von Elend, worin der Ge-genstand vor ihm zu schmachten schien, auffallen mußte. Daszerrissene dünne Gewand verrieth hinlänglich den Grund, warumder Unbekannte hinter einer Mauerecke vor den schneidenden WindenSchutz suchte, während seine körperlichen Entbehrungen an dergierigen Hast zu erkennen waren, womit er an einem Beine nagte,das wohl, trotz der in der Garnison herrschenden äußersten Theurungan dem Tische des niedersten Privatmannes weggeworfen worden