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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Ich bringe es Ihnen, Major Lincoln; möge die Mitte Ihrer TageIhnen so viel Glück bieten, als die reizende junge Dame, welcheSie jetzt zu heirathen im Begriffe sind, Ihnen nur immer zuschaffen im Stande ist; und möge Zhr Ende, Sir, das eines gutenChristen und eines getreuen Nnterthanen seyn!"

Ltonel, der dieses Kompliment für ein Zeichen seines Erfolgesnahm, erhob sich jetzt und sprach noch wenige Worte über ihrZusammentreffen in der Kirche. Der Geistliche, der offenbar keinegroße Lust zu der Handlung hatte, machte allerlei kleine Einwen-dungen gegen das ganze Verfahren, welche aber bald durch dieGründe des Bräutigams beschwichtigt waren. Zuletzt war jederEinwurf glücklich aus dem Wege geräumt, einen einzigen ausge-nommen und diesen erklärte der epikuräische Pfarrherr standhaftfür ein sehr ernstes Hinderniß ihres ganzen Vorhabens. Manhatte die Feuer in der Kirche ausgehen lassen und sein Küster waran diesem nämlichen Abend von seiner Seite aus der Kapelle hinweg-getragen worden, behaftet mit allen Zeichen jener schrecklichen Pestilenz,welche damals an dem Platze wüthete und durch ihre Gefahr dieSchrecken und Entbehrungen der Belagerung noch erhöhte.

Ein offenbarer Fall von Blattern, ich versichere Sie, MajorLincoln," fuhr er fort;und ohne Zweifel durch einige Abgesandteder gottverfluchten Niebellen in die Stadt gebracht."

Ich habe gehört, daß jede der beiden Parthcien die andersanklagt, ihre Zuflucht zu solchen unverzeihlichen Mitteln der Drang-sal genommen zu haben," antwortete Lionel;doch da ich unferneigenen Anführer über solche Schlechtigkeit erhaben weiß, so kannich mich auch nicht entschließen, einen andern Mann ohne Beweiseeines solchen Verbrechens zu beschuldigen."

Viel zu mild, Sir viel zu mild! Doch mag die Krank-heit kommen, woher sie will, ich fürchte, mein Küster wird ihrals Opfer fallen."

Ich will die Aufgabe, das Feuer wieder anzufachen, auf