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abwartend, was Wahl der Grund setz» könnte, warum ein Parla-mentsmitglied und Erbe von zehn Tausenden des Jahrs in so un-freundlicher Nacht sich heransgewagt habe.
Endlich gelang es'Lionel, dem erstaunten Priester seine Wünscheverständlich zu machen, worauf er schwieg, um die erwartete Billi-gung seines Vorschlags zu vernehmen.
Dr. Litnrgy hatte mit der gespanntesten Aufmerksamkeit zuge-hürt, als hätte er irgend einen leitenden Faden erhaschen wollen,der ihm das Geheimnis; eines so außerordentlichen Schrittes er-klären sollte; als der junge Mann geendet hatte, zündete er, sichselbst unbewußt, seine Pfeife an und begann, dichte Rauchwolkenvon sich zu blasen, wie Einer, welcher fühlt, daß Etwas bevor-sieht, was sein Vergnügen zu verkürzen droht und der deshalbentschlossen ist, seine Zeit so gut als möglich zu nützen.
„Vermählt! In der Kirche vermählt zu werden? und nachdem Abend-Gottesdienst?" murmelte der Schmaucher zwischen denlangausgeholten Zügen aus seiner Pfeife — „es ist meine Pflicht— allerdings — Major Lincoln — meine Pfarrkindcr zu trauen."
„In dem gegenwärtigen Falle, Sir, wo ich»weiß, daß meineBitte gegen die Regel verstoßt," unterbrach ihn der ungeduldigeLionel, „darf ich Ihr Interesse bei der Sache nicht vergessen."Während er sprach, nahm er eine wohlgefüllte Börse aus derTasche und legte, mit einer Miene zarter Schonung, ein HäufchenGold neben das silberne Brillenfutteral des Geistlichen, als ob erihm gleichsam den Unterschied im Werth der beiden Metalle be-merklich machen wollte. Dr. Liturgp machte eine dankende Ver-beugung und blies nnmerklich den Nauchstrom aus dem entgegen-gesetzten Mundwinkel, so daß ihm der Anblick der glitzernden Gabefrei blieb. Zu gleicher Zeit erhob er die Ferse des einen Schuhesund warf einen Blick nach dem zugezogenen Fenster, um sich vondem Stande des Wetters zu überzeugen.
„Könnte die Ceremonie nicht im Hause der Mrs. Lechmere