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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
318
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Nach augenblicklichem Nachdenken antwortete Mrs. Lechniere.'

Wir haben eine gute, heilige Sitte in dieser frommen Provinz,den Tag, welchen der Herr zu seiner ausschließlichen Verehrungbestimmte, auch zu demjenigen zu wählen, an welchem wir in denehrwürdigen Stand der Ehe cintreten. So wählen Sie denn fürIhre Vermählung zwischen diesem und dem kommenden Sonntage."

Wie groß auch die Glut des Jünglings seyn mochte, so warer doch über die Kürze des ersten Zeitraums ein wenig erstaunt;aber der Stolz seines Geschlechts wollte kein ferneres Zögern gestatten.

So lassen Sie es den heutigen Tag seyn, wenn Miß Dynevordazu vermocht werden kann, ihre Einwilligung zu geben."

Hier kommt sie schon, um Ihnen zu sagen, daß ste aufmeine Bitten hin Ja sagen wird. Cäcilie, mein einziges süßesKind, ich habe Major Lincoln versprochen, daß Du noch heuteseine Frau werden willst."

Miß Dynevor, welche bis in die Mitte des Zimmers gelangtwar, ehe sie den Inhalt dieser Rede vernommen hatte, standplötzlich still und regunslos, wie eine schone Bildsäule, Erstaunenund Schrecken in ihren Zügen. Ihre Röthe kam und ging mitbeunruhigender Schnelligkeit und das Papier fiel aus den zitterndenHänden zu ihren Füßen, die in den Boden eingewurzelt schienen.

Heute!" wiederholte sie mit kaum hörbarer Stimmesagten Sie heute, Großmutter?"

Ja heute, mein Kind!"

Warum dieß Widerstreben, diese Unruhe, Cäcilie?" sprachLionel, indem er auf ste zutrat und sie sanft nach einem Sitzeführte.Sie kennen die Gefahr der Zeiten Sie haben sichherabgelassen, Ihre Gefühle einzugestehen so hören Sic; derWinter geht zu Ende, der erste Thau kann Ereignisse herbeiführen,welche unsere Lage völlig verändern müssen."

All' das mag in Ihren Augen von Gewicht seyn, MajorLincoln," fiel Mrs. Lechmere mit einer Stimme ein, deren unges