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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Ich kann Ihnen nicht so, wie ich wollte, für diese schmeichel-haften Thränen danken, bevor nicht die Frage klar beantwortet ist."

Ist das auch edelmüthig, Lincoln?"

Vielleicht nicht auf den ersten Schein, aber der That nachgewiß. Glauben Sie mir, Cäcilic, ich wünsche eben so sehr Sievor einer rauhen Berührung der Welt zu wahren und zu schützen,als ich mein eigenes Glück in diesem Schritte suche!"

Miß Dynevor war nicht allein verwirrt, sondern auch betäubt;doch sagte sie mit leiser Stimme:

Sie vergessen, Major Lincoln, daß ich Jemand zu befragenhabe, ohne deren Zustimmung ich nichts versprechen kann."

So wollen Sie die Frage also der Weisheit Ihrer Tanteanheimstellcn? Sollte Mrs. Lechmere unsere unverzügliche Ver-bindung billigen, darf ich ihr dann sagen, daß ich von Ihnen be-vollmächtigt bin, sie darum zu bitten?"

Cäcilie sagte Nichts; aber durch ihre Thränen lächelnd, überließsie Lincoln ihre Hand mit so viel Zärtlichkeit, daß selbst ein weitweniger sanguinischer Mann keinen Anstand genommen haben würde,dieses Zeichen als eine Einwilligung auszulegen.

So kommen Sie denn," rief er,lassen Sie uns aufMrs. Lechmere's Zimmer eilen; sagten Sie nicht, sie erwarte mich?"Sie ließ ihn ihren Arm in den seinigen legen und sich von ihmaus dem Zimmer führen. Trotz der belebenden Hoffnung, womitLionel seine Geliebte durch die Gänge des Hauses geleitete, nahteer doch Mrs. Lechmere's Gemach nicht ohne ein inneres Wider-streben. Er konnte unmöglich all' die Vorfälle, denen er noch vorgar nicht langer Zeit als Zeuge angewohnt hatte, gänzlich ver-gessen und den schwarzen Verdacht, der einmal in seinem Innernerwacht war, völlig aus seiner Brust verbannen. Sein jetzigerZweck jedoch drängte ihn vorwärts, und ein Blick auf das zitterndeWesen, das nun gänzlich auf ihn als seine» Beistand sich stützte,