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durch die Windungen der kruinmen Straßen oder Truppenabtheilun-gen zogen vorüber und verfolgten ihren Weg nach dem Einschiffungs-platz. Als Lionel gerade an der Ecke einer Straße einen Augenblickstill hielt, um die feste Haltung eines vorüberztehenden Grenadier-corps zu bewundern, fiel sein Auge auf die mächtige Gestalt unddie strengen Züge M'Fuse's, der an der Spitze seiner Kompagniemit jenem Ernst einhermarschirte, welcher die Genauigkeit desSchritts unter die wichtigen Vorfälle des Lebens zählte. Nichtweit von ihm entfernt war Job Pray, der seine Schritte nach demTakt des militärischen Marsches abmaß und das glänzende Schau-spiel mit stumpfer Verwunderung betrachtete, während sein Ohr,ihm selbst unbewußt, die begeisternden Töne der Musik begierigverschlang. Diesem schönen Corps folgte unmittelbar ein Bataillon,an welchem Lionel alsbald die Aufschläge seines eigenen Regimentserkannte. Der warmherzige Polwarth führte ihre vorderen Reihenund mit der Hand winkend rief er:
„Gott grüß dich, Leo, Gott grüße dich! — endlich einmalkommen wir zum schönen, geschloffenen Kampf und all das Treib-jagen hat jetzt ein Ende."
Die Klänge der Hörner übertönten seine Stimme und Lionelkonnte blos noch seinen herzlichen Gruß crwiedern, worauf er als-bald, durch den Anblick seiner Kameraden an seinen Vorsatz erinnert,sich umwandte und seinen Weg zu der Wohnung des kommandirendenGenerals verfolgte.
Das Thor des Provinzhauses war mit Kriegsleuten vollge-pfropft, einige warteten auf Vorlaß, andere gingen ein und ans.Alle trugen die Miene von Leuten, welche Aufträge von Bedeutungzu vollziehen haben. Der Name Major Lincolns war kaum ange-kündigt, als ein Adjutant erschien und ihn mit einer Höflichkeit undEile vor den Statthalter führte, welche einige Herrn, die schonseit Stunden gewartet hatten, einigermaßen für ungerecht hielten.
Lionel jedoch, der sich wenig aus einem Gemurmel, das er nicht