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Bösen unterscheiden; was bedarf der Mensch mehr in dieser ver-derbten Welt?" murmelte Ralph in jenem raschen, undeutlichenTone, der seine Weise charakterifirte.
„Woher kommst Du, Bursche, und warum verließest Du michso plötzlich?" fragte Lionel.
„Job ist-gerade auf dem Markt gewesen, um zu sehen, ob ernicht etwas Gutes für Nab finden kann," erwicderte der Tölpel.
„Hoffe nicht, mich mit diesem Unsinn zu hintergehen! Wirdman wohl zu irgend einer Stunde der Nacht Lebensmittel verkaufen,selbst wenn Du Geld dazu hättest?"
„Nun das ist doch ein Beweis, daß des Königs Officierenicht Alles wissen," sagte der Schwachkopf und lachte vor sichhin — „hier ist eine Pfund-Note, von altem Gehalt, so gut alsje eine von der Bai-Colonie ausgestellt wurde, und Fleisch istnicht so rar, daß ein Mann, der einen Pfund-Wechsel alten Gehaltsin der Tasche hat, nicht nach Alt-Funncl hinab gehen kann, wenn'Sihm beliebt, trotz aller Parlaments-Akten."
„Du hast die Todten geplündert!" riel Lionel, als er bemerkte,daß Job außer der erwähnten Note noch einige Silberstücke inder Hand halte.
„Heißet Job nicht einenDieb!" cntgegnete der Junge mit drohen-der Miene; „noch gilt das Gesetz in der Bai, wenn das Volk esauch nicht gebraucht, und Recht wird Allen geschehen, wenn die Zeitkommt. Job erschoß einen Grenadier, ist aber kein Dieb!"
„So wurdest Du für Deinen heimlichen Gang in letzter Nachtbezahlt, thörichter Junge, und wurdest durch Geld verlockt, in dieGefahr zu rennen. Laß es Dein letztes Mal seyn — in Zukunft,wen» Du dessen bedarfst, komme zu mir um Unterstützung!"
„Job würde für den König keine Gänge thnn und wenn erihm auch seine goldene Krone geben wollte mit all' ihren Diamantenund Flitter»; denn Job will einmal nicht und es gibt kein Gesetz,das ihn zwingen könnte!"
Lionel Lincoln. kS