des Weibes, da er wieder Zeichen des wiederkehrenden Lebens ander Ohnmächtigen bemerkte; er verließ das Zimmer nnd tappteweiter bis an den Fuß der Treppe, entschlvfsen nach Nalph's Zimmerhinaufzusteigen, um mit einem Male eine Erklärung über das zuverlangen, was er so eben gesehen und gehört hatte. Er fandden Greis in seinem Thurme sitzend, die Angen mit der Hand vordem schwachen Licht der elenden Kerze bedeckend, und das Hauptwie in tiefen Gedanken auf die Brust herabgesenkt. Lionel nähertesich, ohne, wie es schien, seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehenund war genöthigt, zu sprechen, um seine Gegenwart anzuzeigen.
„Ich habe durch Job Ihre Aufforderung erhalten," sagte er,„und habe ihr gehorcht."
„Es ist gut," erwiederte Ralph.
„Vielleicht sollte ich hinzusetzen, daß ich ein erstaunter ZeugeIhrer Unterredung mit Mrs. Lechmere gewesen und die kühne undunerklärliche Sprache gehört habe, welche Sie gegen diese Dameanzunehmen für gut fanden."
Der alte Mann erhob das Haupt und Lionel sah glänzendeStrahlen aus seinen Augen Hervorbrechen, während er antwortete:
„So hörten Sie die Wahrheit und waren Zeuge ihrer Wirkungauf ein schuldiges Gewissen."
„Ich hörte aber diese Wahrheit, wie Sie sie nennen, in Verbin-dung mit Namen, welche, wie Sie wissen, für mich die thenersten sind."
„Bist Du dessen gewiß, Knabe?" entgsgnete Ralph und blicktedem Andern fest in'S Gesicht; „ist nicht Jemand in letzter Zeit Dirthenrer geworden, als die Urheber Deines Daseyns? — Sprich undbedenke, daß Du mit Einem von nicht gewöhnlicher Kenntniß redest."
„Was meinen Sie, Sir? Liegt es in der Natur, daß wirJemand Anderes lieben wie einen Vater?"
„Fort mit dieser kindischen Einfalt!" fuhr der Andere ernsthaftfort; „die Enkelin dieses elenden Weibs da unten — liebst Du sienicht? nnd kann ich Vertrauen in Dich setzen?"