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Simpel allein. Job hatte mit ausnehmender Geduld auf diesenAugenblick gewartet: als aber die Thüre hinter Mcriton, der zuletztabtratz sich schloß, machte er eine Bewegung, welche eine Mitthei-lung von mehr als gewöhnlicher Wichtigkeit anzeigte, und endlichgelang es ihm auch, die Aufmerksamkeit seines Gefährten auf sichzu ziehen.
„Thörichter Junge!" rief Lionel, als er dem leeren Auge desAndern begegnete, „habe ich Dich nicht gewarnt, Dir nicht gesagt,daß gottlose Menschen dein Leben in Gefahr bringen würden! Wiekam's, daß ich Dich heute gegen die Truppen in Waffen sah?"
„Wie kamen die Truppen in Waffen gegen Job? — Sie sollennicht glauben, sie können in der Bai-Kolonie umherziehe», ihregottlosen Trommeln und Trompeten rühren, Häuser niederbrennenund auf das Volk schießen und gar keinen Lärm deßwegen finden!"
„Weißst Du, daß Du Dein Leben durch Dein eigenes Geständ-niß innerhalb dieser zwölf Stunden zweimal verwirkt hast; einmalwegen Mords und dann wegen VerrathS gegen Deinen König? Duhast bekannt, einen Mann getödtet zu haben!"
„Ja," sagte der Junge mit ungestörter Einfalt, „Job erschoßden Grenadier; aber er ließ das Volk nicht auf Major Lincolnschießen."
„Wahr, wahr," sagte Lionel hastig — „ich danke Dir meinLeben und diese Schuld soll um jeden Preis abgetragen werden.Aber warum hast Du Dich so gedankenlos in die Hände DeinerFeinde gegeben? was bringt dich in dieser Nacht hieher?"
„Ralph sagte mir, ich sollte kommen, und wenn Ralph zu Jobsagte, ,geh' in des Königs Gemacht — er würde gehen."
„Ralph!" rief Lionel, in seinem eilenden Gange durch dasZimmer inne haltend; „und wo ist er?"
„Im alten Waarenhaus, nnd er hat mich geschickt. Euch zusagen, Ihr möchtet, zu ihm kommen — und was Ralph sagt, niußgeschehen."