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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
179
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Ich möchte behaupten, der Bursche hat sicher auch einen Mvrdversucht am heutigen Tage!"

Ivb verachtet solche Gottlosigkeit; er erschoß nur einen Gre-nadier und traf einen Offizier in den Arm."

Hören Sie, Major Lincoln!" schrie M'Fuse, von seinen«.Sitze aufspringend, den er bis jetzt trotz der Bitterkeit seiner Wortestandhast behauptet hatte;hören Sie diese Schale von einemMenschen, dieses Schattenbild, wie er sich rühmt, einen Grenadiergetödtet zu haben!"

Halt!" unterbrach ihn Lionel und hielt seinen erzürntenGefährten beim Arm;erinnern Sie sich, daß wir Soldaten sindund daß dieser Bursche nicht als ein zurechnungsfähiges Geschöpf be-trachtet werden kann. Kein Tribunal würde je ein solch unglück-liches Wesen zum Galgen verurtheilen und überhaupt ist er soharmlos wie ein Kind"

Der Teufel hol' solche Kinder ein seiner Bursche ist er,einen Mann von sechs Fuß zu tödten! und mit einer Vogelflinte,ich wollte wetten. Ich will den Schuft nicht hängen, Major Lin-coln, da es Ihr besonderer Wunsch istich will ihn nur lebendigbegraben."

Job blieb vollkommen unbeweglich und der Kapitän, beschämtüber seinen Grimm gegen so bewußtlose Schwachheit, ließ sichbald überreden, seine Rachegedanken aufzugeben, fuhr aber nochlange mit seinen Drohungen gegen die Provinzialen fort und mur-melte noch weitere Klagen über ,diese unmännliche ArU der Krieg-führung, bis das so dringend ersehnte Mahl zu Ende war.

Nachdem Polwarth das Gleichgeivicht in seinem System durchein herzhaftes Abendessen wieder hergeliellt hatte, stahl er sich zuBett und M'Fuse nahm ohne weitere Umstände von einem Zimmerin Mr. Sage's Wohnung Besitz. Die Diener zogen sich gleichfalls,zurück und Lionel, der die letzte halbe Stunde in melancholischemSchweigen da gesessen hatte, fand sich nun unerwartet mit dem