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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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von den Kriegsschiffen die Halbinsel ans eine Art umringten, wo-durch alle Verbindung mit dem anstoßenden Lande abgebrochenwürde. Noch waren keine Zeichen eines militärischen Allarms zubemerken; nur Von Zeit zu Zeit mischte sich ein unterdrücktes Summen,als Zeichen der Vorbereitung, mit jenen eigenthümlichen Lauten einesFrühlingsabends, welche stets Zunahmen, je mehr er sich dem Saumeder Wohnungen näherte. In der Tremontstraße fand Lioncl keineSpur von der Aufregung, welche sich so schnell in den alten undnieder gelegenen Theilen der Stadt ausbreitete. Er trat in seineigenes Zimmer, ohne einem Mitglieds der Familie zu begegnen,und nachdem er seine kurzen Vorbereitungen vollendet, war er ebenim Begriff hinabzngehen, um seine Verwandtinnen zu besuchen, alsMrs. Lechmere's Stimme, die aus einem kleinen zu ihrem eigenenGebrauch bestimmten Gemach hervvrdrang, seine Schritte hemmte.In der Absicht, persönlichen Abschied zu nehmen, näherte er sichder halboffcnen Thüre und würde um die Erlaubnis; zum Eintrittgebeten haben, wäre nicht sein Auge auf Abigail Pray gefallen,die im ernsten Gespräch mit der Herrin des Hauses begriffen war.

Ein armer, alter Mann, sagt Ihr?" bemerkte Mrs. Lechmerein diesem Augenblick.

Und Einer, der Alles zu wissen scheint," fiel Abigail ein,indem sie ihre Augen mit dem Ausdruck abergläubischen Schreckensaufschlug.

Alles!" wiederholte Mrs. Lechmere, und ihre Lippe zitterte,mehr vor Furcht als vor Alter;und er kam mit Major Lincolnan, sagt Ihr?"

Im nämlichen Schiff; und es scheint, der Himmel hat es sogewollt, daß er bei mir in meiner Armuth wohnen sollte, als Strafefür meine schwere» Sünden!"

Aber warum duldet Ihr seine Gegenwart, wenn sie Euch solästig ist?" sagte Mrs. Lechmere;Ihr seyd doch wenigstens Herrinin Eurem eigenen Hanse."