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„Es hat Gott gefalle», baß mein Haus eine Heimath für alleDie seyn sollte, welche so unglücklich sind, keine zu haben. Er hatdasselbe Recht im Waarenhause zu wohnen, wie ich es habe."
„Ihr habt das Recht einer Frau und das des ersten Besitzes,"sagte Mrs. Lechmere mit jener unnachgiebigen Strenge in ihremWesen, welche Lionel schon oft zuvor bemerkt hatte; „ich würdeihn, wie einen Hund, auf die Straße werfen."
„Auf die Straße!" wiederholte Abigail und schaute wieder ingeheimem Schrecken um sich; „sprechen Sie leiser, Madame Lech-mere, um's Himmels willen — ich wage es nicht einmal, ihn an-zuschauen — er erinnert mich durch seinen sengenden Blick an Alles,was ich je gewußt, an alles Nebel, das ich je gethan, — und dabeikann ich erst nicht sagen warum — und dann verehrt ihn Job wieeinen Gott, und wenn ich ihn beleidigen sollte, könnte er leicht ausdem Jungen Alles das herausbringen, was Sie und ich so sehrwünschen —"
„Wie!" rief Mrs. Lechmere mit angsterstickter Stimme, „seydIhr so niederträchtig gewesen, diesen Narren zu Eurem Vertrautenzu machen?"
„Dieser Narr ist das Kind meines Herzens," sagte Abigail,indem sie die Hände aufhüb, als wollte sie für ihre Unvorsichtigkeitum Verzeihung bitten. — „Ach! Madame Lechmere, Sie, die Siereich und groß und glücklich sind und solch eine süße und gefühl-volle Enkelin haben, Sie können freilich nicht wissen, wie man einenJob lieben kann; ist aber das Herz beladen und schwer, so wirstes seine Bürde auf Jeden, der sie tragen will; Job ist mein Kind,obgleich er wenig besser als ein Blödsinniger ist."
Es gehörte kein geringer Grad von guter Erziehung dazu, umjetzt, wie Lionel, Mrs. Lechmere's Unfähigkeit zu sprechen, sich zuNutze zu machen und diesen Ort zu verlassen, da er nicht längereine Unterredung belauschen wollte, die nicht für sein Ohr bestimmtwar. Er erreichte das Besuchzimmer und warf sich auf eins von