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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
117
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Der alte Mann schüttelte traurig das Haupt, während erantwortete:

Sie wird sich als eine blutige Maaßregcl erweisen."

Ich beabsichtige mit dem Detaschement in das Land hinein-zuzichen," sagte Lionel;es wird wahrscheinlich in einiger Ent-fernung im Innern Posto fasse» und das wird mir eine schicklicheGelegenheit geben, jene Nachforschungen anzustellen, die, wie Siewissen, mir so sehr am Herzen liegen und zu welchen Sie mirIhren Beistand versprochen haben. Die passendsten Mittel mitIhnen zu berathen, dieß ist der Zweck meines heutigen Besuchs."

Während Lionel sprach, schien das Gesicht des Fremden seinenmelancholischen, nachdenkenden Ausdruck zu verlieren, und seineAugen glitten leer und ausdruckslos an den nackten Balken überihm hin und strichen auf ihren Jrrgängen wieder über die Ober-fläche der unbeachteten Charte, bis sie endlich ans das erstaunteGesicht des Jünglings fielen, ans welchem sie länger als eine Mi-nute mit dem starren, gebrochenen Blick des Todes wie angefesselthafteten. LivnelS Lippen hatten sich schon zu einer ängstlichenFrage geöffnet, als der Ansdruck des Lebens wieder in RalphsZüge zurückkehrte; es geschah dieß mit einer Schnelligkeit undeinem Anschein physischer Wirklichkeit, wie wenn die Sonne hintereiner Wolke hervortritt und ihre Lichtstrahlen von Neuem entsendet.

Sie sind krank!" rief Lionel.

Verlassen Sie mich," sagte der Alte,verlassen Sie mich."

Sicherlich nicht in einem solchen Augenblicke und allein."

Ich befehle es Ihnen, verlassen Sie mich wir werdenuns, wie sie wünschen, auf dem Lande treffen."

Sie wollen also, daß ich die Truppen begleite und Ihre An-kunft erwarte?"

Beides."

Verzeihen Sie mir," sagte Lionel, indem er in Verwirrungdie Augen niederschlug und zögernd sortfuhr;aber Ihre gegenwärtige