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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
108
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Es sind Befehle gekommen, Sir, die Mannschaft eine halbeStunde nach dem Zapfenstreich unter's Gewehr treten zu lassen undzum aktive» Dienst bereit zu sehn."

Die drei Herren erhoben sich bei dieser Meldung zumal vonihren Stühlen, während M'Fuse ausrief:Ein Nachtmarsch!Puh! Man will uns wieder zum Garnisonsdienst verwenden, denk'ich; die Linieneompagnien werden schläfrig und wünschen Erleich-terung.> Gage hätte eine passendere Zeit wählen können, als diejetzige, ohne dadurch andere ehrliche Leute so bald nach einem Fest-mahle, wie das Deine, Polly, in Marsch zu setzen."

Gewiß steckt etwas Wichtigeres hinter einer so außergewöhn-lichen Ordre," fiel Lionel ein;da könnt ihr im Augenblick schonden Zapfenstreich hören. Sind keine andere Truppen als IhreCompagnie unter's Gewehr gerufen?"

Das ganze Bataillon hat denselben Befehl, Euer Gnaden,und so auch das Bataillon leichte Infanterie; ich erhielt Befehl,es Kapitän Polwarth zu melden, wenn ich ihn träfe."

Das hat etwas zu bedeuten, ihr Herren," sagte Lionel,undes ist notbwendig, daß wir uns vorsehen. Wenn eins von denbeiden Corps heute Nacht die Stadt verläßt, marschire ich alsFreiwilliger mit, denn gerade jetzt ist es für mich Pflicht, mir überden Zustand des Landes Aufschluß zu verschaffen."

Daß wir heute Nacht marschiren werden, ist gewiß. EuerGnaden," fügte der Sergeant mit der Zuversicht eines alten Sol-daten bei;aber wie weit und auf welchem Wege, ist allein denStabsofficieren bekannt; jedoch glaubt die Mannschaft, daß wirbei den Cvllegien ausmarschiren werden."

Und was hat einen so gelehrten Glauben in ihre dummenKöpfe gesetzt," fragte sein Kapitän.

Einer der Leute, Euer Gnaden, welcher auf Urlaub gewesen,ist so eben zurückgekommen und berichtet, daß ein Trupp Herrenvon der Armee nahe bei den Cvllegien zu Mittag speisten daß