sie, als die Nacht kam, aufsaßen und die Straßen in dieser Rich-tung zu rekognosciren anfingen. Er wurde von vieren derselbengestellt und ausgefragt, als er über die Niederung ging."
„All' das bestätigt meine Vermuthungen," rief Livuel — „daist einer, der uns wichtige Dienste erweisen kann — Job — woist der Simpel, Meriton?"
„Er wurde vor einer Minute hinausgernfen, Sir, und hatdas Haus verlassen."
„Dann schicke Mr. Sage herein," fuhr der junge Mann nach-sinnend fort. Einen Augenblick darauf wurde ihm berichtet, daßSeth ebenfalls auf befremdende Weise verschwunden sey.
„Die Neugierde hat ihn nach der Kaserne geführt," sagte Lionel,„wo euch, ihr Herren, die Pflicht hinrnft. Ich will noch einkleines Geschäft besorgen, und euch in einer Stunde daselbst treffen;ihr könnt wohl nicht vor dieser Zeit marschiren."
Das Geräusch eines allgemeinen Aufbruchs folgte. Lionelwarf Meriton seinen Mantel zu und ertheiltc ihm zugleich die nöthigenBefehle; darauf nahm er seine Waffen, und indem er sich bei seinenGästen entschuldigte, verließ er das Haus wie Einer, der noch eineiliges dringendes Geschäft vor sich sieht. M'Fuse fuhr fort, sichfertig zu machen, aber er that Alles mit der Bedachtsamkeit einesSoldaten, der zu viel Erfahrung besitzt, um leicht außer Fassungzu gerathen. Trotz seiner großen Kaltblütigkeit erschöpfte übrigensPolwarth's langes Zögern doch endlich die Geduld des Grenadiers,denn als er den Andern zum vierten Male einen Befehl wieder-holen hörte, betreffend die Aufbewahrung gewisser Speisen, an wel-chen dieser noch im Geiste zu hängen schien, nachdem körperlicheTrennung vom Schicksal geboten worden — rief er endlich hitzig:
„He, he, Mann, wie kannst Du Dich noch am Vorabendeines Marsches mit solch' epikuräischen Gelüsten befassen! Geradeder Soldat ist es, der euren Eremiten und Anachoreten ein Beispielder Casteiung geben sollte; überdieß, Polly, ist diese Entfaltung