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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Schluß, Kapitän M'Fuse, obgleich so Manches klar vorliegt.Weiß man wohl, Mr. Sage, daß zahlreiche Verstärkungen in dieKolonien und besonders nach Boston kommen werden?"

Nun ja," erwiederte Seth,mich dünkt, man hält dasziemlich allgemein für wahrscheinlich."

Und was ist die Wirkung all' dieses Dafürhaltens?"

Seth schwieg einen Angenblick, als sey er ungewiß, ob erden Andern auch recht verstehe; dann antwortete er:

Nun, da das Land beträchtlich bei der Sache betheiligt ist,so gibt's Manche, die da meinen, wenn die Minister den Hafen nichtoffnen, so werde es ohne viele weitere Worte vom Volke geschehen."

Wißt Ihr," sagte Lionel ernst,daß ein solcher Versuchgeradezu zum Bürgerkrieg führen würde?"

Ich vermuthe, man kann sicher darauf rechnen, daß ein solchesBeginnen Störungen herbeiführen würde," entgegnete sein phleg-matischer Wirth.

Und Ihr, Sir, sprecht davon, wie von einer Sache, die nichtabgewendet und durch jedes Mittel, das der Nation zu Gebot steht,verhindert werden müßte?"

Ist der Hafen einmal geöffnet und das Auflagerecht abge-schafft," sagte Seth ruhig,dann wird ein Mann in Boston zufinden seyn, der sich verbindlich macht, alles Blut, das ferner ver-gossen werden wird, ohne irgend eine Vergütung aus seinen eigenenAdern nehmen zu lassen."

Und wer mag dieses furchtbare Geschöpf sehn, Meister Sage?"rief M'Fuse;Eure eigene vollblütige Person etwa? Wasgibt's, Doyle, was verschafft mir die Ehre Eures Besuchs?"

Diese plötzliche Frage wurde von dem Kapitän der Grenadierean die Ordonnanz seiner eigenen Compagnie gerichtet, welche indiesem Augenblick mit ihrer Riesengestalt, in der Stellung mili-tärischen Respekts, die Thüre des Gemachs versperrte, als ob siedem Officier eine Meldung überbringen wollte.