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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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einen Stuhl nahe zu seinem betagten Gefährten hinrückte und sichmit einer Miene des wärmsten Antheils, dem er sich nicht ent-ziehen konnte, niedersetzte.

Ich bin beides Gemahl und Vater zu einer Zeit ge-wesen; das ist aber schon so lange her, daß jetzt kein selbstischesBand mehr übrig ist, das mich an die Erde fesselte. Das Alterist der Nachbar des Todes, und Kälte des Grabes weht auch ausseinem wärmsten Athem."

Sprechen Sie nicht so," fiel Lionel ein,Sie thun wahrlich Ihrereigenen feurigen Natur Unrecht. Sie vergessen Ihren Eifer zumWohle dieser, von Ihnen so genannten, unterdrückten Colonien."

Das ist nur noch das Flackern der ersterbenden Lampe, dieam meisten flimmert und leuchtet, wenn die Quelle ihrer Hitze demVersiegen am nächsten ist. Aber obwohl ich in Ihre Brust keinFeuer zu gießen vermag, das ich selbst nicht besitze, so kann ichdoch die Gefahren bezeichnen, welche das Leben im Uebermaß bietetund mag vielleicht als Leuchtthurm dienen, wenn ich nicht längerzum Piloten tauge. Das ist der Zweck, Major Lincoln, weßhalbich dem Sturme dieser Nacht getrotzt habe."

Ist irgend etwas vorgefallen, was dringende Gefahr im Ge-folge hätte und ein solches Opfer nöthig mache» kann?"

Sehen Sie mich an," sagte der Greis voll Ernstichhabe den größten Theil dieses blühenden Landes als Wildniß ge-sehen; meine Erinnerung geht zurück bis zu jenen Zeiten, wo derMilde und das Thier da« Waldes mit unfern Vätern um ein gutTheil des Landes kämpfte, das jetzt Hunderttansende im Ueberfluffenährt, und meine Zeit muß nicht nach Jahren, sondern nachMenschenaltern gezählt werden. Hat wohl, meinen Sie hat ei»solches Wesen noch viele Monden oder Wochen, oder selbst nurTage zu erwarten?"

Lionel schlug verwirrt die Augen zu Boden, während er ant-wortete: