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rief Lionel, „oder bist Du die Stadtlerche und wählst Dir in Er-manglung der Flügel diese Höhe, um für Deinen Gesang den rich-tigen Standvunkt zu finden?"
„Es ist keine Sünde, Psalmen oder Lieder vom Festland her anirgend einem Tage der Woche zu singen," erwiederte der Bursche,ohne sich im Mindesten in seinem Geschäfte stören zu lassen. „Jobweiß nicht, was eine Lerche ist, doch wenn sie zur Stadt gehört —dort ist'S mit Soldaten so dick gesäet, sie könnten sie kaum ans demGemeindegrund gehen lassen."
„Und welche Einwendung kannst Du dagegen haben, daß dieSoldaten einen Winkel von eurem Gemeindegrund im Besitz haben?"
„Sie lassen die Kühe verhungern, und dann wollen sie keineMilch mehr geben; Gras schmeckt den Thieren süß im Frühlingdes Jahres."
„Aber, mein Leben will ich wetten, die Soldaten essen dochkein Gras; eure Schecken und Schwarzen, eure Nothhaare, Weißenkönnen noch immer, so wie sonst, die erste Gabe des Frühlingsfür sich nehmen."
„Aber Bostouer Kühe lieben nicht das Gras, auf dem britischeSoldaten herumgetreten sind."
„Nun das heißt doch wahrhaftig die Begriffe von Freiheit auf'sHöchste verfeinert!" rief Lionel lachend.
Job schüttelte drohend mit dem Kopf, hob die Augen emporund sagte: „Laßt Ralph ja nichts davon hören, daß Ihr gegen dieFreiheit sprecht!"
„Ralph! wer ist der, mein Bursche? Dein Schutzgeist! wohast Du ihn gelassen, den Unsichtbaren, daß ich zu befürchten hätte,er möchte mir zuhören, wenn ich spreche?"
„Dort oben im Nebel," sagte Job, indem er bedeutungsvollnach dem Fuße des Leuchtthurms hinwies, den eine dichte Dunst-maffe einhüllte, wahrscheinlich angezogen von dem hochragendenPfeiler, der den Feuerrost stützte.