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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Lionel blickte einen Augenblick auf nach der Rauchsäule, alsplötzlich der Nebel sich zu theilen begann und er mitten in densich drängenden Schichten die dunkle Gestalt seines bejahrten Reise-gefährten gewahr wurde. Der alte Mann war noch in seineeinfache, verblichene graue Kleidung gehüllt, welche mit den Nebelnum ihn her so eigenthümlich harmvnirte, daß sie seiner hingeschwun-denen Gestalt ein fast ätherisches Ansehen ertheilte. Als der ihn um-gebende Dunstkreis sich etwas gelichtet hatte, wurden seine Gesichts-zügc sichtbarer. Lionel konnte die nie rastenden schnellen Blitzeseiner Augen unterscheiden, wie sie über die entfernten Gegenständemit einem Ernst hinznstreifen schienen, welcher des Nebelschleiersspottete, der noch so viel von der Aussicht verhüllte. WährendLionel wie in den Boden gewurzelt dastand und nach diesem sonder-baren Wesen mit jener Ehrfurcht hinblickte, welche der Greis ihmeinzuflößen gewußt hatte, winkte dieser ungeduldig mit der Hand,gleichsam als wolle er seine Umhüllung .von sich stoßen. Indiesem Augenblick schoß ein lichter Sonnenstrahl in die Nebelmasse;die Gestalt des Fremden wurde gerade davon beleuchtet und mit einemMale zerstoßen die Dünste. Der ängstliche, wilde und strenge Aus-druck seiner Züge veränderte sich plötzlich bei der Berührung diesesStrahls. Er lächelte mit einer Anmuth und Sanftheit, welcheden jungen, gefühlvollen Krieger im Innersten ergriff.

Hieher kommen Sie, Lionel Lincoln," so rief der Greis,anden Fuß dieses Leuchtthurms, wo Sie sich Warnungen sammelnmögen, die, wohl bewahrt. Sie einst durch viele und große Ge-fahren unverletzt führen werden."

Ich bin froh, daß Sie gesprochen haben," sagte Lionel, indemer auf ihn zuging;Sie erschienen mir wie ein Wesen aus einerandern Welt, eingehüllt ln diesen Mantel von Nebel, und ich fühltemich versucht, niederzuknien und mir Ihren Segen zu erbitten."

Und bin ich denn nicht ein Wesen aus einer andern Welt?Das Meiste von dem, was mir einst thener war, ruht schon im