den schönen Händen der Miß Danforth bereitet worden nnd selt-samer Weise mit Thee gewürzt war; während das Hebe ähnlicheAntlitz von Cäcilie Dhnevvr mit unverhehlter Gutmüthigkeit undmit aller Lust mädchenhafter Fröhlichkeit über seine Verwirrung lachte.
Viertes Kapitel.
Ein stattlicher Mann, meiner Treu, und ein korpulenter.
König Heinrich IV.
Die Sonne hatte eben angefangen, die schweren Dunstschichtenaufzustören, die während der Nacht auf den Wassern gelegen hatten,als Lionel sich an der Seite von Beacon-Hill hinaufarbeitete, mitdem Wunsche, einen Blick auf das Land seiner Geburt zu werfen,während es noch unter dem ersten Strahl des jungen Tages er-glühte. Die Eilande hoben ihre grünen Häupter aus dem Nebelhervor und das weite Amphitheater von Hügeln, welche die Bayeinschloffen, war noch durch den Dunst sichtbar, der stellenweise längsden Thälern hinstrich — hier den Eingang zu einer malerischenBergschlucht versteckend, dort in phantastischen Formen um einenschlanken Kirchthnrm sich windend, der die Lage einer benachbartenOrtschaft verrietst. Das Stadtvolk war zwar schon wach nnd auf,doch war die Heiligkeit des Tags und besonders die Lage der Zeit-Verhältnisse ganz dazu geeignet, all das Geräusch zu unterdrücken,das sonst gewöhnlich volkreiche Plätze bezeichnet. Die kühlen Nächteund warmen Tage des Aprils hatten einen ungewöhnlich dichtenNebel erzeugt, der nun sein wässeriges Bett verlassend, sich heimlichüber das Land hereinstahl, um sich sodann mit den Dünsten derBäche und Flüsse zu vereinigen, die einen weiteren Vorhang vorder friedlichen Scene ausbreiteten. Als Lionel auf dem Gipfel derPlattform stand, welche die Erhöhung krönte, sah er einzelne Licht-bilder von Häusern und Hügeln, von Thürmen und Schiffen, von