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Lionel; „dem Theedampf vielleicht mögen Sie widerstehen, aberwelches Weib könnte dem Einfluffe der Neugierde sich entziehe»?II», übrigens mit meinen schönen Verwandten nach einer sokurzen Bekanntschaft nicht zu grausam zu verfahren, will ich Ihnensogar bekenne», daß ich bereits eine Zusammenkunft mit Mrs. Praygehabt habe!"
Die Antwort, welche Agnes zu geben im Begriff war, wurdedurch ein leichtes Krachen unterbrochen, und als sie sich umwandten,sahen sie die zerbrochenen Stücke einer Taffe aus dem prächtigenDresdener Service zu den Füßen der Mrs. Lechniere liegen.
„Meine theure Großmamma ist unwohl?" rief Cäcilie undsprang der alten Dame zu Hülfe. „Geschwind, Cato — MajorLincoln, Sie sind flinker, um des Himmels Willen, ein Glas Was-ser — Dein Riechfläschchen, Agnes!"
Die liebenswürdige Aengstlichkeit ihrer Enkelin war übrigensnicht so nöthig, als der erste Anschein hätte vermuthen lassen;Mrs. Lechniere legte freundlich das Fläschchen bei Seite, lehntejedoch das Glas nicht ab, das Livnel nun znm zweitenmal in einemso kurzen Zwischenraum ihr anbot.
„Ich fürchte, Sie werden mich für eine schwächliche alte Frauhalten, Cousin Livnel," sagte die alte Dame, als sie sich wiederein wenig gesammelt hatte „aber ich glaube, es ist gerade dieserThee, über den schon so Vieles gesprochen wurde, und den ich auspurer Loyalität im Uebermaß genieße, der meine Nerven angreift;
-ich muß mich so gut als die Mädchen zurückhalten, obwohl
aus ganz verschiedenem Grunde. Wir sind ein sehr zeitiges Völk-schen, Major Lincoln; doch Sie sind hier zu Hause und mögensich ganz nach ihrem Wohlgefallen einrichten. Ich meines Theilsmuß übrigens schon um drei Viertel auf Zehn um Ihre Nachsichtbitten und Ihnen nach Ihrer Reise eine gute Nachtruhe wün-schen. Cato hat schon seine Ordre, Alles, was er kann, zu ZhrerBequemlichkeit beizutragen."