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Mrs. Lcchmcre richtete diese Einladung mit einer Miene,die etwas GeheimnißvolleS an sich trug, an den aufwarten-ten Schwarzen. Der alte Diener, der wahrscheinlich durch langeNebnng die Wünsche seiner Herrin besser nach dem Ausdruck ihresAuges als nach den Warten, die sie sprach, verstehen gelernt hatte,ging, die äußeren Fensterläden zu schließen und die Barhänge mitder pünktlichsten Genauigkeit znznziehen. Nachdem er dieß Ge-schäft verrichtet hatte, Hab er eine kleine vvale Tafel aus ihrergewöhnlichen Stelle unter den fließenden Falten der DraperieHervar, welche die tiefen Nischen dem Lichte verschloß und stelltesie gerade vor Miß Dpnevor. Ein Präsentirteller van massivemSilber, mit dem feinsten Dresdener Service darauf, folgte, und nachwenigen Minuten zierte eine zischende Urne van demselben kostbarenMetall die glattpalirte Mahagonytafel. Während dieser Vorbe-reitungen hatten Mrs. Lcchmere und ihr Gast ein allgemeineres Ge-spräch unterhalten, das hauptsächlich das Wohlergehen und dieLage gewisser Individuen ihrer Verwandtschaft in England berührte.Trotz dieser Anforderung, die an seine Aufmerksamkeit gemachtwurde, konnte Lionel etwas höchst Geheimnißvolles, Vorsichtigesin jeder Bewegung des Schwarzen bemerken, während er gemächlichsein Amt weiter verrichtete. Miß Dynevvr ließ ruhig die Vor-bereitungen znm Theetisch vor ihren Augen treffen und ihre CousineAgnes Danforth warf sich mit einem Blicke kalten Mißmuths anseines von den Ruhebetten. Als die übliche Mischung in zweikleine geriefte Tassen gegossen war, deren reines Weiß mit einigenwenigen rothen und grünen Flecken gesprcngclt erschien, präsentirteder Schwarze die eine von beiden mit dem lieblichen Getränk seinerHerrin und die andere dem Fremden.
„Verzeihen Sie, Miß Danforth," s»gte Lionel, welcher erst,nachdem er das Angeboten? schon angenommen, seinen Verstoßgewahr wurde; „ich habe hier meine Seemannsweise die Oberhandgewinnen lassen."