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beharren. Der Buden, glänzend, wie das ganze Hausgeräthe, waraus kleinen Würfeln zusammengefügt, die mit ruthein Cedern- undweißem Fichtenholz unter einander abwechselten, während in derMitte die „springenden Löwen" der Lechmere's zu sehen waren,welche die Wappenkunde des Tischlers dort angebracht hatte. Aufjeder Seite des schweren und sorgfältig gearbeiteten Kamininantelswaren gewölbte Nischen von einfacherer Arbeit und, wie es. schienzum Gebrauch bestimmt, wenigstens zeigte sich hinter der wegge-schobenen Decke der einen ein Kredenztisch, der mit massivem Sil-berzeug belastet war. Die Geräthschaften waren alt, reich undschwerfällig, aber vollkommen wohl erhalten. Im Mittelpunktedieses Schauplatzes von Colonialpracht, die durch zahlreiche Wachs-kerzen so anschaulich als möglich gemacht war, saß eine Dame vonhohem Alter mit förmlichem Anstand auf einem kleinen Ruhebett.Der Officier, nachdem er seinen Mantel in der Halle seinen: DienerMeriton übergeben, erschien jetzt beim Eintreten in das Gemachin der heiteren Uniform, die den leichten und feinen Verhältnissenseiner Gestalt noch den weiteren Reiz des militärischen Glanzesertheilten. Das kalte, strenge Auge der Dame wurde unter einemhöchst befriedigten Erstaunen sichtbar milder, als es einen Augen-blick auf seiner Person verweilte, nachdem sie sich erhoben hatte, ihrenGast zu empfangen; das augenblickliche Stillschweigen wurde aberzuerst durch den Jüngling unterbrochen, welcher sagte:
„Ich bin unangemeldet eingetreten, Madame, meine Unge-duld ließ mich die feine Lebensart vergessen, da jeder Schritt indiesem Hause mich an die Tage meiner Knabenzeit und an die frühereFreiheit innerhalb dieser Wände erinnert."
„Cousin Lincoln," unterbrach die Dame — es war Mrs.Lechmerez „dieses schwarze Auge, dieß Lächeln, ja der Gang sogarverkündet Sie mir. Ich müßte meinen armen Bruder und nocheine andere thenre Person vergessen haben, hätte ich Sie nicht so-gleich als einen ächten Lincoln erkannt."