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früheren Periode mit schwerfälligen Holzverzierungen geschmückt undpräsentirte in seinen beiden oberen Stockwerken eine Front vonsieben Fenstern, von welchen die auf den Flügeln schmaler warenals die übrigen. Der untere Stock hatte die nämliche Einrichtung,mit Ausnahme des großen HofihorS, das sich hier befand.
In vielen Theilen des Hauses schimmerten Helle Lichter, welcheverglichen mit den öden sinsteren Gebäuden in seiner Nachbarschaftihm ein besonders freundliches und lebendiges Ansehen gaben.Auf das Klopfen des jungen Mannes erschien augenblicklich einalter Neger, der in eine anständige und für die Kolonien reicheLivree gekleidet war. Die Frage, ob Mrs. Lechmere zu Hause sey,wurde bejaht und der Jüngling durch eine Halle von ziemlicherAusdehnung in ein Gemach geführt, das ans einer Seite sich nachderselben öffnete. Dieses Zimmer würde in jetziger Zeit für vielzu klein gelten, um eine ganze Einrichtung, wie die »euere Modesie für eine Landstadt erfordert, zu fassen; eS ersetzte aber, wasihm an Größe abging, hinlänglich durch den Reichthnm und diePracht seiner Verzierungen. Die Wände waren durch aufgewor-fenes Täfelwerk in Felder abgetheilt und diese mit Ruinen undLandschaften ans der Phantasie schön bemalt, lieber diesen glitzern-den, übersirnißten Gemälden waren mancherlei Wappenschilde ange-bracht, wodurch die Verbindungen der Familie verherrlicht werdensollten. Unterhalb derselben waren kleinere Tafelfelder mit aller-hand architektonischen Verzierungen bemalt und über ihnen erhobensich zwischen den Abtheilungen kannelirte Säulen von Holz mitvergoloeten Capitälen. Ein schwerer, hölzerner, reich verzierterCarniß zog sich oben um das Ganze hin und bildete eine paffendeBcgränzung für die Wände. Der Gebrauch der Tapeten war zujener Zeit in den Kolonien noch wenig bekannt, obwohl der Reich-thum und hohe Rang der Mrs. Lechmere diesen Lurns wahrschein-lich bei ihr eingeführt haben würde, hätte nicht ihr Alter und dieBeschaffenheit des Gebäudes sie veranlaßt, bei der alten Sitte zu