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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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seinen Weg anzutreten. Die Matrone, deren Auge, seit sie sichwieder erholt, nicht aufgehört hatte, auf den Zügen des Fremdenzu haften, erhob sich langsam und befahl ihrem Sohn mit schwacherStimme, den Weg nach der Tremontstraße zu zeigen. Sie hattedurch lange Nebung eine Weise kennen gelernt, die nie verfehlte,wenn dieß nöthig war die störrische Laune ihres Kindes zu besie-gen und in dem jetzige» Augenblick half ihr noch bei ihrer tiefenBewegung die ungewohnte Feierlichkeit ihrer Stimme zu der Er-füllung ihres Wunsches. Job stand ruhig auf und schickte sich an,zu gehorche». Das Benehmen der ganzen Gesellschaft trug eineZurückhaltung an sich, welche verrieth, daß sie Gefühle berührthatten, die besser geschont worden wären, und die Trennung würde,obwohl höflich, doch still von Seiten des Jünglings bewerkstelligtworden seyu, wen» er nicht den Ausgang noch von der regungs-losen Gestalt des Fremden versperrt gesehen hätte.

Ihr werdet mir vorangehen, Sir," sagte er;die Stundeschreitet voran und auch Ihr mögt einen Führer brauchen, um EureWohnung zu finden."

Mir sind die Straßen von Boston lange vertraut gewesen,"antwortete der alte Mann.Ich habe auf das Wachsen der Stadtgesehen, wie ein Vater die aufblühende Gestalt seines Kindes be-trachtet, und meine Liebe zu ihr ist nicht weniger väterlich. Mirgenügt, daß ich innerhalb ihres Weichbildes bin, wo Freiheit alsdas größte Gut geschätzt wird, nnd gleichgültig ist es, unter wel-chem Dache ich mein Haupt niederlege, dieß hier ist so gutals ein anderes."

Dieses!" wiederholte der Andere, und warf prüfend den Blickauf die elenden Hausgeräthe und den Anschein von Armuth, derden Ort erfüllte;dieß Haus bietet ja noch weniger Bequemlichkeit,als selbst das Schiff, das wir verließen!"

Es hat deren genug für meine Bedürfnisse," sagte der Fremde,indem er sich mit Ruhe niedersetzte und sein Bündel bedächtig neben