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geben! So hübsch, und dazu so stattlich! Entschuldigen Sie,junger Herr," fuhr sie fort, indem sie, offenbar ohne zu wissen wassie that, das Licht ihm näher an's Gesicht hielt — „er hat dassüße Lächeln der Mutter und das schreckliche Auge seines Vaters!Gott vergebe uns Allen unsere Sünden, und mache uns glücklicherin einer andern Welt, als an diesem Orte des Nebels und der Gott-losigkeit!" Als das Weib die letzten Worte murmelte, setzte sie miteiner Miene besondrer Bewegung ihr Licht bei Seite. NebrigenSwar jede Sylbe, obgleich nicht für seine Ohren bestimmt, von demOfficier gehört worden, über dessen Züge plötzlich ein düsterer Schattenzog, der die Trauer derselben noch erhöhte. Dennoch sagte er:
„Ihr kennt mich also und meine Familie?"
„Ich war beisJhrer Geburt, junger Herr, und eine fröhlicheGeburt war das! Aber Madame Lechmere wartet auf die Neuigkeitund mein unglückliches Kind soll Sie eiligst nach ihrem Hause führen;sie wird Ihnen alles sagen, was Sie zu wissen nöthig haben. Ivb,he Ivb! wie kommst du dort in jene Ecke; nimm Deinen Hut undführe den Herrn gerades Wegs zur Tremontstraße; du weißt, meinSohn, Du gehst ja gerne zu Madame Lechmere."
„Job würde niemals hingehen, wenn Job es vermeiden könnte,"murmelte der Bursche; „und wäre Nab nie gegangen, es wäre fürihre Seele besser gewesen."
„Unterstehst Du Dich, unehrerbietige Natter!" rief die zornigeAlte, und griff nach der Feuerzange, das Haupt ihres störrischenSohnes damit bedrohend.
„Friede, Weib!" sagte hinten eine Stimme.
Die Waffe entsank der regungslosen Hand der alten Keiferinund die Farbe ihres gelben, ausgetrockncten Gesichts verwandeltesich zu der Bläffe des Todes. Fast eine Minute stand sie, ohnesich zu rühren, als wäre sie durch übermenschliche Gewalt an dieStelle gebannt, ehe sie die Worte zu murmeln vermochte: „Werspricht zu mir?"