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Barmherzigkeit zu bitten, Thornton zog da« Messerheraus, Tyrrell faßte es bei der Klinge, so daß ihmdie Finger durchschnitten wurden, ehe Thornton esihm entwinden konnte; nun sah der bejammerns-wcrthe Gentleman, daß alle Hoffnung dahin war;er stieß einen lauten, kreischenden Schrei der Ver-zweiflung aus. Thornton hielt ihm mit der einenHand den Mund zu und mit der andern durchschnitter ihm die Kehle von einem Ohr bis zum andern.
„Jetzt habt Ihr ihn und uns geliefert/' sagteich, als Thornton langsam von dem Leichnam auf-stand. „Nein," versetzte dieser, „seht, er rührtsich noch.' Wirklich war es so, aber es war einsetzte« Todeszucken; Thornton jedoch, um ganzsicher zu gehen, stieß ihm das Messer noch einmalin den Leib. Die Klinge traf auf ein Bein undbrach entzwei; so groß war die Macht das Stoße-,daß das abgesprungcne Stück, statt im Fleisch stecke»zu bleiben, auf den Boden unter das lange Grasund Farrenkraut fiel.
Während wir noch darnach suchten, vernahmThornton, dessen Ohr viel schärfer war, als dasmeinigc, den Hufschlag eines Pferdes. „Ansge-sessen," ries er, „und davon geritten!" Wir spran-gen auf unsre Pferde und ritten, so schnell wirkonnten, fort. Ich wünschte nach Haus zu reite»,da wir so nahe dahin hatten; aber Thornton bestanddarauf» einen alten Schoppen, etwa eine Viertel-