Druckschrift 
6 (1835)
Entstehung
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mir wetten und vieles Andre dergleichen. Als ersah, welchen Eindruck dies auf mich gemacht, erzählteer mir, er habe Sir John eine große Summe Gel-des in Empfang nehmen sehen, mehr als hinreichend,unsre Schulden zu zahlen und uns als Gentlemenausznrüsten; und endlich schlug er mir vor, ihn aus-zuplündern. So berauscht ich war, stutzte ich docheiuigermaßeu über den Vorschlag. Jndeß, die lusti-gen Ausdrücke, in welche Thornton die Größe undGefahr dieser That verkleidete, verminderten beidesehr in meinen Augen und so willigte ich zuletzt ein.

Wir gierigen in Sir Johns Wirthshaus und er-fuhren, daß er so eben abgegangen; wir bestiegenalso unsre Pferde und ritten ihm nach. Die Nachtwar schon ganz nahe. Nachdem wir eine Streckeweit von der Hauptstraße in einen Nebenweg abge-bogen hatten, der zu meinem Hans und nach ChesterPark führt, (denn jenes lag gerade auf dem Wegezu dem Schloß des Lords) kamen wir an einemMann zu Pferde vorbei. Ich bemerkte mir, daß erin einen Mantel gehüllt war; aber Thornton sagte,sobald wir an ihm vorbei waren: ,,Jch kenne diesenMann wohl; er ist Tyrrell den ganzen Tag gefolgt,»ud obgleich er sich dem Anblick zu entziehen ver-sucht, habe ich doch seine Vermummung durchdrun-gen; es ist Tyrrells Todfeind."

Sollte das Allcrschlimmste eintreten," fügteThornton hinzu, Worte, die ich in diesem^Augen-