Druckschrift 
6 (1835)
Entstehung
Seite
109
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diesem Frühling legte» Thornton und ich uns auchauf Kundschaft. Während des Rennens warer bei mir in meinem Hause, das ich von meinemVater geerbt hatte, das aber für mich mehr kost-spielig als vortheilhaft war; besonders da meineFrau, eine Wirthstochtcr, ein sorgloses, verschwen-derisches Leben führte. Es begegnete uns, daß wirvon einem Jockey, den er mit einer hohen Summebestochen gehabt, hinters Licht geführt wnrden undsehr beträchtlich verloren. Unter Andern, verlor ichauch an Sir John Tyrrell. Ich drückte gegen Thorn-ton meine Unruhe darüber aus, der mir aber sagte,ich sollte mich dieß nicht anfechten lasten, sondernSir John Tyrrell versprechen, ihn zu bezahlen, wenner mit in die Stadt komme; er sey gewiß, durchsein unfehlbares Hazardspiel genug zu gewinnen,um meine Schuld damit zu tilgen. Er war so drin-gend, daß ich mich selbst von ihm überreden ließ;seither aber hat mir Thornton gestanden, es sey nurseine Absicht gewesen, Sir John zu verhindern, mitder Gesellschaft des Lords von Chester, auf dessenSchloß, wohin er eingeladen war, zu gehen, und soGelegenheit zu dem Verbrechen zn bekomme», aufdas er damals sann.

Nach Thornton's Verlangen ersuchte ich also SirJohn Tyrrell, mich nach Newmarket zu begleiten,was er auch that. Ich verließ ihn, suchte Thorn-ton auf und gieng in ein Spielhans. Hier waren