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gewählt, und als ein lebhafter, unterhaltender Ge-selle und in der Gesellschaft von Gentlemcn wohlgelitten, war er bei uns Allen sehr beliebt- Er wargegen mich sehr artig und ich hatte großes Wohl-gefallen an seiner Bekanntschaft. Jedoch sprach ichihn damals nicht viel, und ebenso wenig zwei Jahrespäter; aber vor einige» Monaten trafen wir unswieder. Ich war in sehr armseligen Umständen, erauch, und dieß knüpfte unsre Freundschaft enger,als sonst der Fall gewesen wäre. Er lebte viel in de»Spielhäusern und bildete sich ein, er habe ein siche-res Mittel entdeckt, im Glücksspiel zu gewinnen*).So oft er keinen Gentleman auftrieb, de» er mitfalschen Würfeln und Karten betrügen konnte, pflegteer in ein Spiclhans zu gehen und seine untrüglicheMethode zu versuchen. Ich konnte indes; nicht be-merken , daß er dabei ein glänzendes Vermögen er-worben hätte, und wenn er auch zuweilen aus die-sem oder jenem Weg in Besitz von größer» Sum-men Gelds kam, so waren diese doch wie gewonnen»so zerronnen. Die Sache verhielt/ich so: er warnicht der Mann, de. je reich werden konnte; er lebtein allen Beziehungen äußerst zügellos, liebte dieWeiber und den Trunk und strebte immer nach derGesellschaft von Leuten über seinem Stand. Um
*) Ein bei Gaunern und ihren Opfer» sehr häufigvorkommender Wahn.