Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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nen und lag in der Regungslosigkeit des Todesvor mir."

Was!" rief ich, Glanville unterbrechend;denn ich konnte mich nicht länger halten.Nichtdurch Sie fiel Tyrrell?" Mit diesen Wortenfaßte ich seine Hand, und aufgeregt durch meingespanntes, peinliches Interesse an seiner Erzäh-lung, brach ich in Thränen des Danks und derFreude aus. Reginald Glanville war unschuldig,Ellen war nicht die Schwester eines Banditen!

Nach einer kurzen Pause fuhr Glanville fort:

Ich betrachtete das zum Himmel starrendeverzerrte Angesicht mit tiefem, schmerzlichemSchweigen; ein Schauer, dunkel und unbeschreib-lich, überschlich mein Herz; ich stand unter demfeierlichen, heiligen Himmel und fühlte, daß dieHand Gottes über mir war, daß ein geheim-nißvoller, furchtbarer Rathschluß sich verwirklichthatte, daß mein kurzsichtiger, frevelhafter Haß,mitten in seiner Wuth, gehemmt worden war,wie der eitle Zorn eines Kindes; daß der Plan,den ich in der thörichtcn Weisheit meines Herzensgehegt hatte, Schritt für Schritt von einem all-sehenden Auge belauscht, und im Augenblick sei-ner geträumten Erfüllung, durch eine unerforsch-liche, schanervolle Entscheidung war vereitelt wor-den. Ich hatte den Tod meines Feindes gewünscht;siehe da, mein Wunsch war erfüllt; - wie? daswußte und errieth ich nicht. Da lag er zu mei-